Dragovic: Leverkusen stapelt tief

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Der Wechsel von Aleksandar Dragovic zu Bayer Leverkusen zieht sich wie ein Kaugummi.

Dynamo Kiew fordert weiterhin 20 Millionen Euro Ablöse, die Deutschen bieten rund 12 Mio. Euro und hoffen auf eine Einigung bei 15 Mio. Euro. Bayer will nicht kleinbeigeben - sollte aus dem Transfer nichts werden, wird man nicht mehr aktiv. "Wir sind schon sehr gut aufgestellt", stapelt Sportdirektor Rudi Völler tief.

Da Ömer Topraks Wechsel zu Borussia Dortmund scheiterte, ist Leverkusen nicht unter Zugzwang.

Wird der Wechsel verschoben?

Der 25-jährige ÖFB-Teamspieler steht noch bis 2018 bei Dynamo unter Vertrag, will aber weg. Er gab der "Werkself" sein Wort und will nach Leverkusen. Den Medizincheck hat der Ex-Austrianer bereits absolviert, es fehlt lediglich die Einigung der Klubs.


Dragos Teamkollege Christian Fuchs beendete nach der EURO seine Nationalteam-Karriere. Unsere Experten sprechen über seine Erben:


"Ich hoffe, dass sich die Vereine einigen", sagte der Abwehrmann unlängst. In Leverkusen könnte man laut deutschen Medien aber auch damit leben, wenn Dragovic erst 2017 zum Team stößt. Ein Jahr vor Vertragsende sollte Kiew mit der Ablöseforderung deutlich nach unten gehen, so der allgemeine Tenor.

Die Frage ist, ob Dragovic so viel Geduld aufbringt.

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