Heftige Vorwürfe gegen Russ

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Nach dem 1:1 im Relegations-Hinspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg herrscht Aufregung.

Grund dafür ist nicht das Ergebnis, sondern die Tumorerkrankung von SGE-Profi Marco Russ. "Ich glaube, wenn einer schwer krank ist, dann kann er heute kein Fußball spielen", echauffiert sich FCN-Torhüter Raphael Schäfer bei "Sky" und hegt seine Zweifel.

Unterstützung bekommt er von seinem Trainer Rene Weiler, der meint: "Ich finde, der Fußball darf auch nicht hinhalten für irgendwelche Inszenierungen."

Kovac zeigt kein Verständnis für die Kritik

Wenig später relativiert er in der "ARD" seine Aussage: "Es tut mir leid, wenn er krank ist, das wünsche ich niemandem. (...) Dass man das am Spieltag kommuniziert, finde ich nicht ideal."

Die Eintracht gab die Erkrankung von Russ bekannt, nachdem sich diese in Folge einer Dopingprobe herausstellte. Entsprechend verständnislos reagierte Niko Kovac. "Es ist nicht fair zu sagen, dass das von uns inszeniert war", wehrte sich der Trainer der Hessen. "Uns vorzuwerfen, dass wir etwas vorspielen, ist untragbar und pietätlos."

"Krankheiten kann man nicht inszenieren, Krankheiten kommen. Ich wünsche mir, dass viele Leute Marco die Empathie entgegen bringen, die ihm auch zusteht."

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