Rapid als Europacup-Wunschlos von Trencin?

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"Ich habe aus meiner Heimat vernommen, dass wir für Trencin das Wunschlos unter allen Gesetzten waren", gesteht Rapids slowakischer Schlussmann Jan Novota.

Rapid soll es recht sein. Über den Doublesieger ist man gut informiert. Trainer Mike Büskens warnt vor dem Hinspiel im Europa-League-Playoff:

"Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft, die immer junge Spieler mit großen Perspektiven hat", weiß der Deutsche. Mit Matus Bero und Gino van Kessel hat Trencin aber wichtige Spieler verloren.

Ungewohnter Kunstrasen soll kein Hindernis werden

Trotzdem hat das Team Qualitäten, obwohl es in der Meisterschaft nach fünf Runden mit sechs Punkten nur an der achten Stelle der Tabelle liegt.

"Sie haben einen Stoßstürmer, den wir beachten müssen, zwei junge, schnelle Außenstürmer und im Mittelfeld eine gute Präsenz", will Büskens den Gegner nicht alleine nach der Perfomance in der heimischen Liga bewerten.

Ein großes Fragezeichen steht hinter der Umstellung auf den Kunstrasen in Zilina, der im "Stadion pod Dubnom", wohin Trencin ausweichen muss, als Untergrund dient.


Rapid-Coach Büskens disst Jan Novota:


Dafür hat man sich in Wien bereits in mehreren Einheiten auf dem künstlichen Terrain vorbereitet.

"Wir müssen von Beginn an hellwach sein und uns auf die Gegebenheiten einstellen. Wir wollen die Gruppenphase erleben und mindestens noch drei weitere Gegner begrüßen. Dafür müssen wir aber viel investieren."

Finanzielles Zuckerl im Fall des Aufstiegs 

Rapid-Sportdirektor Andreas Müller bezeichnete das Erreichen der Gruppenphase als das "erklärte Ziel" der Grün-Weißen. Sollte dies geschafft werden, könne die Mannschaft weitere wichtige internationale Erfahrung sammeln, betonte der 53-Jährige.

Der Aufstieg hätte noch einen weiteren angenehmen Nebeneffekt: Die Teilnahme an der Gruppenphase würde Rapid 2,4 Millionen Euro Startgeld bringen. Ein Sieg wäre 360.000, ein Unentschieden 120.000 Euro wert.

Vor nicht allzu langer Zeit benötigte der Rekordmeister Einnahmen aus einem internationalen Bewerb noch wie einen Bissen Brot, mittlerweile stellt sich die finanzielle Lage um einiges entspannter dar.

"Aber Geld kann man nie genug haben", sagte Müller. "Natürlich sind wir nicht mehr in der Situation wie vor ein paar Jahren, aber wir wollen weiter wachsen. Deswegen ist es für den ganzen Klub sehr wichtig, die Gruppenphase zu erreichen, auch mit dem Ziel, im Ranking weiter nach oben zu kommen", meinte der Deutsche.


Büskens wünscht Austria und Salzburg alles Gute:


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