"Genau das, was wir uns gewünscht haben!"

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Die Austria freut sich über ihre Europa-League-Gruppe, in der sie auf die AS Roma, Viktoria Pilsen und Astra Giurgiu trifft.

"Es ist genau das, was wir uns gewünscht haben - mit AS Roma haben wir einen Gegner, der europaweit bekannt ist. Insgesamt ist es eine interessante und höchst attraktive Gruppe mit wirklich guten Chancen für uns", sagt Vorstand Markus Kraetschmer.

Trainer Thorsten Fink: "Wir freuen uns auf diese Gruppe, wenngleich wir uns erst einen Überblick über alles verschaffen müssen."

"Roma ist natürlich der Favorit, dann kommt Viktoria Pilsen, anschließend sehe ich uns und die Rumänen", sagt Fink. Erster Spieltag ist der 15. September, abgeschlossen wird die Gruppe am 8. Dezember. Die ersten Zwei schaffen den Sprung ins Sechzehntelfinale.

"Auf Augenhöhe" mit Pilsen und Astra

Sportlich wird dies kein leichtes Unterfangen. Die Roma mit Altstar Francesco Totti geht nicht nur für Fink als Favorit ins Rennen. Der Dritte der abgelaufenen Serie A unter Trainer Luciano Spalletti startete in der Qualifikation für die Champions League, verpasste diese im Play-off gegen den FC Porto (1:1, 0:3) schlussendlich aber klar. Besonders über ein Wiedersehen freuen darf sich Austrias Klublegende Herbert Prohaska, ein Ex-Star der Römer.

Gegen Viktoria Pilsen und Astra Giurgiu rechnen sich die Austrianer aber offenbar etwas aus, Alexander Grünwald sieht die nationalen Topclubs aus Tschechien und Rumänien "auf Augenhöhe". Kapitän Robert Almer spricht indes von schwierigen Aufgaben. "Jedes Spiel wird uns alles abverlangen", mutmaßt Österreichs Teamkeeper.

Pilsen verpasste im Play-off der Champions League gegen Ludogorez Rasgrad (0:2, 2:2) den Sprung in die Königsklasse. Im Vorjahr duellierten sich die Tschechen in der Europa League mit Rapid Wien, wobei die Hütteldorfer zweimal knapp siegten. Trainer des vierfachen Meisters ist nun der Ex-Rapidler Roman Pivarnik.

Giurgiu scheiterte bereits in der 3. Quali-Runde der Champions League am FC Kopenhagen (1:1, 0:3). Der im Sommer erstmals als rumänischer Meister gekürte Club schaltete danach aber im Play-off der Europa League den Premier-League-Vertreter West Ham United nach einem 1:0 in London aus. Gegen eine österreichische Mannschaft spielte das Team aus der 55.000 Einwohner zählenden Kleinstadt an der bulgarisch-rumänischen Grenze zuletzt 2014. Salzburg siegte in der Europa League in beiden Gruppenspielen.



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