Conte: "Deutschland ist Nummer eins der Welt"

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Erwartet hohe Töne schlagen die beiden Trainer vor dem EURO-Viertelfinale zwischen Italien und Deutschland an.

"Deutschland ist die Nummer eins der Welt. Sie sind der Weltmeister, haben alles, was eine starke Mannschaft braucht: Technik, Talent, Physis, Organisation", zeigt sich Antonio Conte beeindruckt.

Aber: "Niemand startet geschlagen. Wir haben Fähigkeiten, mit denen man Hindernisse überwinden kann, die am Anfang unüberwindbar erschienen", bekräftigt der künftige Chelsea-Coach.

Ein Einsatz des angeschlagenen Daniele De Rossi ist nach wie vor ungewiss. "Sein Zustand ist mäßig. Wir wissen sehr gut, dass man in solchen Partien bei 120 Prozent sein muss. Aber ich habe sehr großes Vertrauen in meinen gesamten Kader."

Kapitän Gianluigi Buffon fordert, sein Team müsse sich gegen Deutschland im Vergleich zum 2:0 im Achtelfinale gegen Spanien nochmals steigern.


Deutschland 2016 wie 1996?:


"Es gibt keinen anderen Weg, wenn wir eine Chance haben wollen, weiterzukommen und weiter zu träumen". Die Situation erinnere ihn an das EM-Halbfinale 2012, das Italien mit 2:1 gegen Deutschland gewonnen hatte. "Auch damals waren wir nicht der Favorit und brauchten eine besondere Leistung für das Finale", erinnert der 38-Jährige.

Löw: "Titel noch in weiter Ferne"

Der deutsche Trainer Joachim Löw erwartet ein enges Spiel. "Die Italiener sind sicherlich auf Augenhöhe, klar", sagte der 56-Jährige bei der Pressekonferenz im Stadion von Bordeaux.

Löw schließt taktische und personelle Überraschungen beim Gegner nicht aus: "Auch damit müssen wir klarkommen."

Zu Aufstellung und Spielsystem des Weltmeisters ließ sich Löw nichts Konkretes entlocken. Der Gewinner des Viertelfinales sei nicht automatisch erster Anwärter auf den Finalsieg bei dieser Europameisterschaft.

"Der Titel ist noch in weiter Ferne", stellt Löw klar, dass der weitere Weg "kein Honigschlecken" sei.

Mittelfeldregisseur Mesut Özil äußerte sich zuversichtlich, dass die sieglose Serie der Deutschen gegen Italien in EM- und WM-Spielen endet.

"Wir wollen beweisen, dass das anders geht, dass wir gegen die Italiener bestehen können", sagte Özil und fügte hinzu: "Wir haben das Potenzial, jede Nation schlagen zu können."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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