Betrugsvorwurf nach dem CL-Aus der Bayern

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Der Stachel sitzt beim FC Bayern nach dem Aus im Halbfinale der Champions League tief.

Trotz eines 2:1-Heimsiegs und drückender Überlegenheit zogen die Münchner gegen Atletico Madrid aufgrund der 0:1-Hinspielniederlage den Kürzeren. Für Karl-Heinz Rummenigge waren die Schuldigen schnell ausgemacht.

"Wir fühlen uns ein bisschen betrogen mit dem, was da vom Schiedsrichtergespann abgeliefert wurde", schimpfte der 60-Jährige nach dem Spiel in der Mixed Zone.


Rummenigge attackiert Cakir

Der Vorstandsvorsitzende sprach an, was er genau meinte: "Das Gegentor war Abseits, der Elfmeter war außerhalb." Er unterstellte dem Unparteiischen, Cüneyt Cakir aus der Türkei, überlastet zu sein.

"Der Schiedsrichter hat jetzt in sieben Tagen zweimal gepfiffen, ich weiß nicht, ob die Schiedsrichter überspielt sind bei der UEFA." Unterstützung bekam er laut eigener Aussage von einem UEFA-Delegierten.

Dieser habe ihm gesagt: "It's a shame what he did (dt.: "Es ist eine Schande, was er tat.")."

Bayern drückend überlegen

Ein Fakten-Check gibt dem Bayern-Boss, der emotional aufgeladen war, nur bedingt recht. Das zwischenzeitliche 1:1 durch Antoine Griezmann war wohl gleiche Höhe. Das Foul von Martinez, das kurz vor Schluss zum Elfmeter führte, war tatsächlich außerhalb des Strafraums, Neuer parierte den Strafstoß allerdings ohnehin.

Zweifellos lieferten die Hausherren eine überragende Partie ab und waren drückend überlegen. 67 Prozent Ballbesitz, 35:7 Schüsse, 12:2 Ecken - so lautete die Bilanz nach 90 Minuten. Aber eben "nur" 2:1 Tore, sodass die Gäste aufgrund der Auswärts-Torregel zum zweiten Mal nach 2014 ins Finale der Champions League einzogen.

Real Madrid zieht gegen Manchester City glanzlos ins CL-Finale ein.

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"Das mitunter eklatante Zeitspiel der Madrilenen konnte Rummenigge indes nachvollziehen, auch für die emotionalen Ausbrüche von Atletico-Trainer Diego Simeone zeigte er Verständnis.

Verständnis für Simeone

"Simeone will ich gar nicht überbewerten", erklärte der ehemalige Weltklasse-Stürmer, "das ist doch völlig klar, dass sie auf Zeit spielen."

Für seine eigene Mannschaft fand er trotz des bitteren Ausscheidens nur lobende Worte. "Ich tue mich heute extrem schwer, überhaupt einen kritischen Punkt zu finden. Die Mannschaft hat alles richtig gemacht und trotzdem stehen wir jetzt mit leeren Händen da und fahren nicht nach Mailand."

Atletico kämpft dagegen um den ersten Titel in der Königsklasse. Der Gegner wird Mittwochabend (ab 20:45 Uhr im LAOLA1-Ticker) zwischen Real Madrid und Manchester City ermittelt. Mit einem Sieg könnten die Königlichen dafür sorgen, dass es zur Neuauflage des Endspiels von 2014 kommt.


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