Kein Ärger bei Pep, Juve glaubt noch an Aufstieg

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"Warum soll mich das ärgern", reagierte Bayern-Trainer Pep Guardiola nach der verspielten 2:0-Führung im CL-Achtelfinal-Hinspiel bei Juventus Turin gegenüber "Sky" überrascht. "Ich bin zufrieden mit der Leistung."

Anders Arjen Robben, der von einer Enttäuschung sprach: "Das Spiel müssen wir zumachen, das darf nicht passieren."

Juventus hingegen verließ das Stadion nach einer grandiosen Aufholjagd mit breiter Brust und glaubt noch an den Aufstieg. "Juve kann das schaffen", meinte Paulo Dybala.

„Müssen uns unserer Chance bewusst sein“

„Es wird hart, aber wenn wir mit diesem Herz und dieser Entschlossenheit spielen, können wir Bayern eliminieren.“

Nach den ersten 60 Minuten hätte wohl keiner mehr einen Cent auf die „Alte Dame“ verwettet. Doch die Italiener zeigten, dass jederzeit mit ihnen zu rechnen ist.

„Wir sind ein starkes Team und müssen uns unserer Chance bewusst sein, die nächste Runde erreichen zu können“, schöpfte auch Juan Cuadrado nach starken 30 Minuten neue Hoffnung.

Dafür müssen die Schwarz-Weißen im Rückspiel jedoch ein anderes Gesicht zeigen als in der Anfangsphase. Bayern kontrollierte, dominierte und führte verdient mit 2:0.

„Braucht in Champions League mehr Glaube und Mut“

Auch Trainer Massimiliano Allegri ortete anfangs fehlendes Selbstvertrauen, um die Bayern tatsächlich in Gefahr zu bringen.

Kiew gegen ManCity, Eindhoven gegen Atletico - LAOLA1 hat die besten Bilder der Achtelfinal-Hinspiele der Champions League:

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Dynamo Kiew - Manchester City

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PSV Eindhoven - Atletico Madrid

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Juventus Turin - FC Bayern München

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Arsenal London - FC Bayern München

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Die abwartende, defensive Taktik wurde zum Boomerang, erst das frühere Attackieren und aggressivere Spiel nach vorne im zweiten Durchgang ließ die Hoffnung leben.

„Das hat bewiesen, dass man in der Champions League noch mehr an Glaube und Mut braucht. Jetzt glauben wir natürlich noch an unsere Chancen. Die Aufholjagd gibt uns Auftrieb.“

Die Stimmung in beiden Lagern konnte nach dem Unentschieden unterschiedlicher nicht sein. Auf der einen Seite Juventus, das sich nach dem Zurückkommen als heimlicher Sieger sah. Auf der anderen die Bayern, die nicht genau wussten, wie sie damit umgehen sollten.

„Haben sie durch unsere Fehler zurückgebracht“

Auch Guardiola wollte sich in dieser Hinsicht nicht deutlich festlegen.

„Wir haben Persönlichkeit und Charakter gezeigt, das war eine gute Leistung. Gewinnen wäre natürlich besser, aber Juve war immerhin letztes Jahr im Finale und deutsche Mannschaften tun sich gegen italienische immer schwer.“

Auch Kapitän Philipp Lahm redete den Gegner stärker, als sich dieser in den ersten 60 Minuten präsentierte.

Laut dem Defensivakteur seien zuletzt 15 Juve-Siege und ein Remis das beste Indiz, dass es sich um eine großartige Mannschaft handelt.

Trotzdem musste auch der DFB-Teamspieler zugeben: „Wir haben sie durch unsere eigenen Fehler wieder zurückgebracht.“

„Nach dem 2:0 darf man kein Prozent nachlassen“

Der zuletzt immer wieder umgestellten Abwehr wollte keiner einen Vorwurf machen. David Alaba agierte in der Innenverteidigung als Abwehrchef neben CL-Debütant Joshua Kimmich, flankiert von Juan Bernat und Lahm.

Anfangs lief auch alles nach Plan. Erst in der 43. Minute sorgte Müller für die verdiente Führung und das Ende der Torsperre von Gianluigi Buffon nach 879 Minuten ohne Gegentor.

Robben (55.) erhöhte kurz nach der Pause und meinte nach acht Pflichtspielen ohne Tor – seine längste Durstrecke im Bayern-Trikot: „Man muss sich die Tore für die wichtigen Momente bewahren.“

Wie viel dieses schlussendlich wert ist, wird man erst nach dem Rückspiel wissen. Zum Ärger des Niederländers, der gerne eine Vorentscheidung erzwungen hätte:

„Nach dem 2:0 müssen wir eiskalt und ruhig bleiben. Wir haben das Spiel kontrolliert, dominiert. Dann darf man kein Prozent nachlassen. Wir müssen vor allem in der Defensive die Kontrolle bewahren.“

„Aber Juve bleibt immer gefährlich“

Die Enttäuschung über das Endergebnis änderte aber wenig an der Zuversicht der Bayern, im eigenen Stadion den Viertelfinal-Einzug perfekt zu machen.

„Die Ausgangsposition ist gut. Wir müssen mit Selbstvertrauen, Leidenschaft und Köpfchen ins Spiel gehen. Aber Juve bleibt immer gefährlich. Es wäre aber nicht unsere Art und Weise, auf 0:0 zu spielen. Wir müssen wie in den ersten 60 Minuten auftreten, nur 30 Minuten länger“, bestätigte Robben.

Bei Juventus lebt die Hoffnung, trotzdem bleibt der deutsche Teamspieler in den Reihen der „Alten Dame“, Sami Khedira, vorsichtig:

„Wir müssen dort gewinnen, um weiterzukommen. Das 2:2 spricht erst einmal für die Bayern. Aber das sind K.o.-Spiele, dafür lebt man. Trotzdem wird es unglaublich schwer.“

Das Auswärtstor ist Bayerns großer Vorteil. Vielleicht gelingt es Juventus aber, dass Guardiola nach dem Rückspiel doch einmal zugibt, dass er sich ärgert.


Alexander Karper

 


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