Guardiola rastet in Kabine aus

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Das Halbfinal-Aus in der Champions League hinterließ bei Pep Guardiola tiefe Spuren.

Zwar gab er sich in den Interviews nach dem 2:1-Sieg seiner Bayern über Atletico (Hinspiel: 0:1) zahm, doch in der Kabine soll er ausgerastet sein. Laut "Bild" ging er einmal mehr auf die medizinische Abteilung los.

Stein des Anstoßes war offenbar Diego Godin, der Atletico nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung stand. "Warum dauert das bei unseren Verletzten immer so lange", schimpfte der Katalane.

Unterstützung soll er von seinem persönlichen Assistenten Manel Estiarte bekommen haben, der "Merde, Mist" fluchte und die Arbeit der Mediziner ebenfalls nicht gut befand.

Ribery als Schlichter

Einem nicht genannten Physiotherapeuten platzte daraufhin der Kragen. Er entgegnete Guardiola, dass seine Argumentation nicht stimmt. "Du hast alle Spieler zur Verfügung. Alle, außer Robben und Badstuber."

Franck Ribery, der schon während des Spiels Atletico-Trainer Diego Simeone bei einer Wut-Attacke beruhigte, gab auch in der Kabine den Schlichter und ging dazwischen, um ein Handgemenge zu verhindern.

Guardiola vs. Mediziner

Es war nicht die erste lautstarke Auseinandersetzung zwischen Guardiola und den Ärzten des FC Bayern.

Bereits in der Vergangenheit äußerte der 45-Jährige mehrfach seinen Unmut und stritt etwa mit Vereins-Legende Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der entnervt hinschmiss und seinen Posten als medizinischer Verantwortlicher aufgab.

Zahlreiche Stars, darunter etwa Arjen Robben, Franck Ribery oder auch David Alaba, pilgern trotzdem regelmäßig in die Praxis des 73-Jährigen, wenn sie kleinere oder größere Wehwehchen haben.


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