FC Bayern tobt: "Wir sind beschissen worden"

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Der FC Bayern München tobt und wütet nach dem Aus im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid. Der Schuldige war schnell gefunden: Schiedsrichter Viktor Kassai.

"Ich habe heute zum ersten Mal so etwas wie wahnsinnige Wut in mir. Wut, weil wir beschissen worden sind. Wir sind beschissen worden, im wahrsten Sinne des Wortes", schimpfte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge beim Bankett nach dem Spiel.

Auch Arturo Vidal polterte: „Der Schiedsrichter hat uns rausgeworfen."

Bayern-Spieler angeblich aus Schiedsrichter-Kabine abgeführt

Laut spanischen Medienberichten soll es zu so heftigen Reaktionen der Bayern-Spieler gekommen sein, dass sogar ein Polizei-Einsatz nötig war.

Demnach sollen Gelb-Rot-Sünder Vidal, Robert Lewandowski und Thiago Alcantara wegen zu heftiger Reklamationen aus der Schiedsrichter-Kabine abgeführt worden sein.

"Heftig, dass man dir so ein Spiel klaut", legte Vidal nach. "Real hatte keinen Stich. Alle Welt, die etwas von Fußball versteht, hat das gesehen. Externe Elemente, die ihr alle kennt, haben uns eliminiert", ist sich der Chilene sicher.

Wurde FC Bayern beim CL-Aus gegen Real benachteiligt?

Dabei decken sogar deutsche Medien auf, dass die Fehlentscheidungen nicht nur zugunsten der Königlichen gefallen sind.

Ancelotti ärgert sich über "Serie an Fehlentscheidungen"

Doch selbst Carlo Ancelotti, als ruhiger Sir bekannt, war diesmal "not amused": "Wir waren nah dran am Halbfinaleinzug, dann wurden wir aber durch einige Entscheidungen des Schiedsrichters bestraft. Das kann im Fußball passieren, aber nicht diese Serie an Fehlentscheidungen."

Vor allem die Gelb-Rote Karte für Vidal, die aufgrund des weiteren Spielverlaufs und der Verlängerung besonders ins Gewicht fiel, sorgte für Diskussionen. Für Ancelotti war die Aktion nie und nimmer ein Foul.

"Das erste Foul war eine Gelbe Karte, aber beim zweiten spielt er den Ball. Ich hoffe, dass der Schiedsrichter in naher Zukunft durch den Videobeweis Hilfe bekommt. Es ist nicht möglich, so einen Fehler im Viertelfinale der Champions League zu machen."

Und Franck Ribery tobte sich mit Kritik auf Instagram aus, der Eintrag verschwand jedoch wenig später wieder von seinem Account:

Schiedsrichter-Kritik von allen Seiten

Im Endeffekt schlugen alle Bayern-Spieler in dieselbe Kerbe. Sportlich habe man alles abgerufen, Männer auf dem Platz gehabt, die unbedingt aufsteigen wollen. Laut den eigenen Aussagen hätte aber das bessere Team unberechtigterweise verloren. 

"Wenn man den Verlauf sieht, ist es extrem schwer, wenn du mit zehn gegen 14 spielen musst. Das 2:2 war noch schlimmer, da hat der Linienrichter eine gute Sicht und das hat uns gekillt. Nach dem 2:1 und mit elf Mann waren wir mental in einem super Zustand und dann wurde uns der Wind aus den Segeln genommen. Man kann nicht einfach nach Hause gehen und sagen, das kommt im Spiel mal vor", merkte "Joker" Thomas Müller mürrisch an.

Arjen Robben ging noch einen Schritt weiter: "Wir haben ein super Spiel gesehen auf ganz hohem Niveau und es wird durch Fehlentscheidungen des Schiedsrichters entschieden. Das darf nicht passieren. Es ist nicht eine Fehlentscheidung gewesen, sondern mehrere. Dann darf man anscheinend nicht gewinnen.

Schlugen alle Bayern-Spieler in dieselbe Kerbe? Nicht ganz. Denn da gibt es noch einen gewissen Philipp Lahm, der durch das Ausscheiden und dem im Sommer bevorstehenden Karriere-Ende, sein letztes Spiel auf internationaler Bühne bestritt.

Der Kapitän gab sich als fairer Sportsmann und suchte die Schuld nicht nur beim Referee: "Mit den Schiedsrichter-Entscheidungen hatten wir heute Pech."

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