31. Runde: Alle Stats, Heatmaps und Taktiktafeln

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

NEU in dieser Saison ist der Stat-Check. Hier kann man ganz genau nachlesen, wie der jeweilige Spieler agiert hat. Ballkontakte, Zweikampfwerte, Torschüsse... Alles, was das Herz begehrt - und sortierbar vom besten zum schlechtesten Akteur einer Mannschaft!

FC Red Bull SalzburgSV Ried 2:1

Tor: Keita (35.), Soriano (92.) bzw. Elsneg (54.)

Gelbe Karten: Pehlivan, Keita bzw. Janeczek, Ziegl, Möschl

BEACHTLICH: 

  • Anhand der Heatmap der Rieder sieht man, dass die Gäste ziemlich viel in der Defensive zu tun hatten, aber (über die Seiten) auch nach vorne kamen. Doch fast nur bis zum 16er. Das zeigt die Heatmap bestens - der Strafraum wurde fast nicht betreten.

  • Omer Damari durfte erstmals seit Februar 2016 wieder für Salzburg ran. Die Spieler-Stats zeigen folgende Bilanz: 24 Ballkontakte, 1 Torschuss, 30,77 Prozent gewonnene Zweikämpfe, 53,33 Prozent angekommene Zuspiele - in allen Kategorien gehörte Damari zu den schwächsten Spielern am Feld. Seine Chance hat er also nicht genützt.
  • Auf der Taktiktafel sieht man, mit welchen Pässen Yasin Pehlivan der erfolgreichste Akteur in dieser Kategorie war. Nur drei Mal kam ein Zuspiel nicht an.


SV Mattersburg - SCR Altach 0:0

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Zech, Aigner, Prokopic (alle Altach)

 

BEACHTLICH: 

  • Die Heatmap beweist: Florian Templ ist wahrlich kein klassischer Strafraum-Stürmer. Der Offensiv-Spieler des SV Mattersburg war nahezu überall in der gegnerischen Hälfte anzufinden, bewegte sich bis zu seiner Auswechslung sehr viel und wurde mehrfach gefährlich.
  • Das Offensivspiel der Altacher wurde fast auschließlich über die rechte Seite aufgezogen. Dort war vor allem Patrick Salomon die treibende Kraft. Beinahe hätte er sich selbst belohnt, doch er trifft in der ersten Hälfte nur den Pfosten.
  • Ein Innenverteidiger war der gefährlichste Mann beim SV Mattersburg - wenig überraschend, dass das Spiel torlos endete. Nedeljko Malic gab drei Torschüsse ab, hatte im Abschluss aber kein Glück. In der ersten Hälfte geht ein Weitschuss über die Latte, in Halbzeit zwei geht ein Kopfball am Tor vorbei, ein anderer wird zum Lattenpendler und überquert nicht die Torlinie.


Sturm Graz - Wolfsberger AC 1:0

Tor: Edomwonyi (55.)

Gelbe Karten: Lykogiannis, Potzmann bzw. Jacobo, Standfest

BEACHTLICH: 

  • Während Verteidiger Avlonitis keinen einzigen seiner sieben Zweikämpfe verloren geben musste, lief es für Teamkollege Gruber weniger nach Wunsch: Nur 27,27 Prozent seiner Zweikämpfe konnte der Youngster für sich entscheiden.
  • Auf beeindruckende Pass-Werte kommt Daniel Offenbacher: Von 37 Pässen fanden 31 ihr Ziel. Zudem schlug er insgesamt sieben Flanken. Ganz stark!
  • Wie laufstark Issiaka Ouedraogu ist, kann man schön an der Heatmap erkennen. Fast überall war der WAC-Stürmer in der gegnerischen Hälfte zu finden und anspielbar.


FC Admira Wacker Mödling - SV Grödig 1:1

Tore: Spiridonovic (88./E.) bzw. Ofosu (75.)

Gelbe Karten: Toth, Starkl bzw. Rasner, Völkl

BEACHTLICH: 

  • Die Admira hatte vor allem in der ersten Hälfte deutlich mehr vom Spiel. Trotz fast 75% Ballbesitz waren die Südstädter in den ersten 45 Minuten nicht in der Lage, sich gute Chancen zu erspielen. Die Heatmap zeigt deutlich, dass die Admira vorwiegend in der eigenen Hälfte in Ballbesitz war. Auf der Gegenseite suchte Grödig meist den direkten Weg nach vorne, weshalb die roten Stellen in der eigenen Hälfte deutlich kleiner sind. Die meisten Angriffe der Gäste gingen über den aktiven Ofosu auf der linken Außenbahn.

  • Auch ein Blick auf die Taktiktafel zeigt, dass die Admira über weite Strecken mit sehr wenig Risiko spielte. Der überwiegende Teil der erfolgreichen Pässe der Niederösterreicher wurde in der eigenen Hälfte gespielt. In der gegnerischen Hälfte ließen die Hausherren zudem die nötige Genauigkeit vermissen. Im gesamten Spiel gelang den Admiranern nur ein einziger angekommener Pass in den gegnerischen Strafraum. Bei Grödig sind die erfolgreichen Pässe am Feld gleichmäßiger verteilt, in den gegernischen Strafraum schaffte es aber kein einziger.

  • Grödigs Reagy Ofosu war der auffälligste Akteur am Platz. Der Stürmer ließ vor dem Seitenwechsel die drei besten Chancen der ersten 45 Minuten aus. Nach der Pause scheiterte er mit einem weiteren Versuch, ehe sein fünfter Torschuss endlich im Netz zappelte. Die restliche Grödiger Mannschaft brachte es nur auf vier Abschlüsse, wenn man die geblockten Schüsse nicht mitzählt.


SK Rapid - FK Austria - 1:0

Tor: Fehlanzeige (58.)

Gelbe Karten: keine (erstmals in einem Wiener Derby seit 1988)

BEACHTLICH: 

  • Ein Blick auf die Heatmap zeigt, dass Rapid seine Angriffe vorwiegend über die linke Offensivseite aufzog. Kein Wunder, dass Florian Kainz, der die linke Außenbahn beackerte, zusammen mit Christopher Dibon die meisten Ballkontakte aller Spieler hatte - nämlich 75.

  • Drei Mal stand Tomi in der Startelf von Rapid, drei Mal erzielte er ein Tor, diesmal zum ersten Mal den spielentscheidenden Treffer. Der Spanier hatte bereits kurz vor der Pause eine gute Kopfballchance, der Ball ging aber knapp daneben. In Minute 58 kam er im Strafraum etwas glücklich an den Ball und ließ Austria-Tormann Robert Almer keine Chance.

    Die Austria hatte durchaus Möglichkeiten auf ein Tor. Die beste Chance der Gäste ließ Roi Kehat aus nachdem Strebinger einen Distanzschuss von Meilinger zentral abprallen gelassen hatte. Der Israeli scheiterte im Nachschuss aus kurzer Distanz am Rapid-Goalie. Die restlichen Versuche der Austria waren allerdings weitgehend harmlos.


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