27. Runde: Alle Stats, Heatmaps und Taktiktafeln

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

NEU in dieser Saison ist der Stat-Check. Hier kann man ganz genau nachlesen, wie der jeweilige Spieler agiert hat. Ballkontakte, Zweikampfwerte, Torschüsse... Alles, was das Herz begehrt - und sortierbar vom besten zum schlechtesten Akteur einer Mannschaft!

SK Puntigamer Sturm Graz
FK Austria Wien
1:1 (0:0)

Tore: Edomwonyi (84.); Larsen (64.)

Gelbe Karten: Kamavuaka bzw. Martschinko, Meilinger, Kayode, Holzhauser

BEACHTLICH: 

  • Raphael Holzhauser, normalerweise die Schaltzentrale im Spiel der Austria, wurde von Sturm relativ gut aus der Partie genommen. Der 23-Jährige hatte in Graz "nur" 60 Ballkontakte - ein äußerst niedriger Wert für seine Verhältnisse.
  • Sturm fehlte über weite Strecken wieder einmal die Durchschlagskraft. Speziell das offensive Mittelfeld hatte eine schwache Zweikampfbilanz. Lediglich Andreas Gruber schnitt nicht negativ ab, er gewann 50 Prozent seiner Duelle. Ansonsten: Sascha Horvath (23,1 %), Marko Stankovic (16,7 %), Kristijan Dobras (33,3 %) und Donis Avdijaj (40%).
  • Licht und Schatten gab es beim Comeback von Robert Almer. Österreichs Teamtorhüter konnte zwar vier Schüsse auf seinen Kasten entschärfen, vor dem Ausgleich ließ er jedoch einen Avdijaj-Schuss nach vorne abprallen - Edomwonyi sagte Danke.

RZ Pellets WAC
FC Red Bull Salzburg
1:1 (0:1)

Tore: Jacobo (85./Elfmeter); Soriano (13./Elfmeter)

Gelbe Karten: Schmerböck bzw. Soriano, Miranda

Rote Karte: Standfest (11./Torraub)

BEACHTLICH: 

  • Denker, Lenker, Vollstecker: WAC-Akteur Jacobo drückte dem Spiel nicht nur aufgrund des verwandelten Elfmeters seinen Stempel auf. Der Spanier suchte das eins-gegen-eins, absolvierte dadurch unglaubliche 27 Zweikämpfe und ging weite Wege - wie die Heatmap zeigt.
  • Stellvertretend für die matte Darbiertung der Salzburger war die Leistung von Valentino Lazaro. Der 19-Jährige war bis auf einen Stangen-Schuss in Hälfte eins nicht zu sehen, hatte bis zu seiner Auswechselung in Minute 73 auch nur 25 Ballkontakte - die zweitwenigsten nach Oberlin (16).
  • Obwohl die Wolfsberger zehn Flanken in die Gefahrenzone (fünf alleine von Jacobo) brachten, fanden sie keine einzige Kopfballchance vor - selbes gilt für die Bullen, die es vier Mal mit einer Flanke probierten.

SK Rapid Wien
FC Admira Wacker Mödling
0:4 (0:2)

Tore: Knasmüllner (7., 25.), Grozurek (53./Elfmeter), Spiridonovic (63.)

Gelbe Karten: Bajrami

BEACHTLICH: 

  • Die Admira präsentierte sich als gnadenlos effiziente Truppe. Acht Torschüsse gaben die Südstädter ab, fünf davon gingen auf den Kasten von Rapid-Keeper Richard Strebinger - vier Mal zappelte der Ball danach im Netz.

  • Die desolate Leistung der Hütteldorfer hätte beinahe einen negativen Rekord für die Ewigkeit hervorgerufen. Hätte Admira-Keeper Jörg Siebenhandl nicht kurz vor Schluss einen Schuss von Mate Jelic entschärfen müssen, wäre es das erste Bundesliga-Spiel der Wiener gewesen, in dem kein einziger Schuss auch tatsächlich auf das Tor gegangen ist.
  • Das 0:4 zeigte auch, wie sehr bei Rapid die starken Stefan Stangl und Florian Kainz fehlten. Dadurch hing die linke Seite völlig in der Luft - auch defensiv. Weder Thomas Schrammel, noch Thomas Murg oder Philipp Schobesberger hatten eine positive Zweikampfbilanz. "Kainz und Stangl sind uns abgegangen, wie ein Bissen Brot", musste auch Coach Zoran Barisic eingestehen.

SV Guntamatic Ried
CASHPOINT SCR Altach
0:2 (0:2)

Tore: Salomon (17.), Aigner (29.)

Gelbe Karten: Sikorski, Schubert bzw. Jäger

BEACHTLICH: 

  • Der Gürtel der Ideenlosigkeit - so könnte man jene Zone in der Rieder Heatmap benennen, die genau auf Höhe der Mittellinie klar ersichtlich ist. Die zögerlichen Hausherren hatten Vorteile im Ballbesitz, trauten sich aber zu wenig zu und spielten viel in die Breite. Ein krasses, wenngleich noch defensiveres Gegenkonzept dazu auf Altacher Seite: Viele Aktionen starteten über die Innenverteidiger, die sich damit auch genügend Zeit ließen.
  • Elsneg arbeitete viel, was ebenfalls in der Heatmap veranschaulicht wird. Er holte sich so manchen Ball aus der Verteidigung und war links wie zentral und leicht rechts zu finden. Trotzdem kam er nur auf geringe 46 Ballkontakte.
  • Beide Teams hatten wenig Lust, sich groß in den Strafraum zu kombinieren. Während von 18 Torschüssen der Rieder zehn außerhalb des Sechzehners angetragen wurden, waren es bei Altach sechs von acht. Einer der beiden anderen, der Kopfball von Aigner in Minute 29, fand den Weg ins Tor.

SV Grödig
SV Mattersburg
0:1 (0:1)

Tor: Prietl (27.)

Gelbe Karten: Wallner, Rasner, Brauer bzw. Jano, Röcher, Pink, Malic

BEACHTLICH: 

  • Der SV Grödig verzeichnete 14 Torschüsse innerhalb des Strafraums - wie die Taktik-Tafel zeigt, ging davon aber nur ein einziger auf das Tor. Da hilft auch die Präzision von außerhalb des Sechzehners nichts, hier war das Visier drei von vier Mal richtig eingestellt.
  • Manuel Prietl war nicht nur wegen seines Siegestreffers einer der Väter des Mattersburger Sieges. 12/13 Zweikämpfe gewonnen, 45/59 Pässe an den Mann gebracht, dazu mit 81 Ballkontakten der klare Bestwert der Partie - ein runder Arbeitstag.
  • Blickt man auf die Heatmap, wird die Aufgabe des von Peter Schöttel in der 68. Minute eingewechselten Valentin Grubeck klar erkenntlich: Er war ausschließlich im Zentrum zuhause, dort wollte dem Joker aber nicht viel gelingen. Er gewann nur zwei von acht Zweikämpfen und brachte drei von acht gespielten Pässen an den Mann.

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