Rapid will aktuellen Lauf in Südstadt fortsetzen

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FC Admira Wacker Mödling
SK Rapid Wien
2:1 (0:1)

Der SK Rapid Wien will seinen Lauf in der Bundesliga am Mittwoch (18.30 Uhr) auswärts gegen Admira Wacker fortsetzen.

In der BSFZ-Arena hatten die Grün-Weißen in der Vergangenheit ihre liebe Müh' und Not.

Die Niederösterreicher stecken nach der 0:4-Schlappe gegen den WAC am Samstag allerdings in der Krise.

Trainer Ernst Baumeister versprach zumindest eine leistungsmäßige Steigerung.

Seit sechs Runden ohne Sieg

Seit sechs Runden ist die Admira nun schon ohne vollen Erfolg. Seit dem 0:8 gegen Red Bull Salzburg gab es vier Remis en suite und am Wochenende die bittere Niederlage in Wolfsberg.

Baumeister ging danach mit seinen Spielern hart ins Gericht.

"Man darf das aber nicht nur negativ sehen. Das war ein Ausrutscher. Die Leistung hat nicht gepasst, das muss man dann auch ansprechen", sagte der 58-Jährige am Dienstag.

"Ich bin überzeugt, dass wir morgen besser auftreten werden, was Einstellung, Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft betrifft", gab sich der Admira-Cheftrainer zuversichtlich.

"Es ist auch gut, dass die Pause nicht so lange ist und wir gleich Gelegenheit bekommen, es besser zu machen."

Rapid kommt mit Selbstvertrauen

Der Gegner aus Wien-Hütteldorf geht mit großen Selbstvertrauen ins Spiel.

"Auch wenn wir in der Europa League das Spiel gegen Villarreal verloren haben, in der Bundesliga haben wir zuletzt zweimal gewonnen und Boden gut gemacht", sagte Barisic, dessen Team den Rückstand auf Salzburg und die Austria am Wochenende mit einem 3:1-Sieg gegen Altach auf einen Zähler schmelzen ließ.

"Rapid hat derzeit wieder einen Lauf", attestierte auch Baumeister.

Gegen die Admira soll der Trend fortgesetzt und der dritte Sieg in Folge eingefahren werden.

"Wir wollen weiter kämpfen, weiter so viele Punkte wie möglich sammeln und oben dranbleiben", umriss Barisic den groben Plan bis zur Winterpause. Gedanken über den noch möglichen Herbstmeistertitel oder die Winterkrone spielen darin keine Rolle.

Barisic warnt vor Überheblichkeit

Leicht werden es die Südstädter seiner Mannschaft aber nicht machen, meinte der Wiener.

Von der Pleite des Tabellenfünften gegen Wolfsberg dürfe man sich keinesfalls täuschen lassen. "Morgen wird das ein ganz anderes Spiel werden. Die Admira ist gegen uns immer besonders motiviert", sagte Barisic.

In der Vorsaison gelang seiner Mannschaft in vier Duellen mit der Admira kein Sieg, viermal musste man sich mit einem Unentschieden zufriedengeben.

Auch im ersten Saisonduell am 20. September im Ernst-Happel-Stadion hielten die Niederösterreicher kämpferisch und auch spielerisch über weite Strecken dagegen. Der 2:0-Sieg der Hütteldorfer kam durch zwei Kopfballtore nach ruhenden Bällen zustande.

Baumeister will sich nicht hinten reinstellen

"Wir waren im Spiel nicht viel schlechter", rekapitulierte Baumeister, der es am Mittwoch taktisch ähnlich anlegen und Rapid erneut Paroli bieten will.

"Wir werden uns sicher nicht hinten reinstellen jetzt. Das können wir nicht, dazu haben wir auch nicht die Spieler. Nur vor dem Tor müssen wir konsequenter sein und die eine oder andere Chance reinmachen."

Ob Abwehrchef und Kapitän Christoph Schößwendter seiner Mannschaft wieder zur Verfügung stehen wird, entscheidet sich laut Baumeister erst am Matchtag.

Auch beim ebenfalls angeschlagenen Lukas Grozurek gab es am Dienstag noch nicht definitiv Grünes Licht.

Bei Rapid könnte der junge Innenverteidiger Maximilian Wöber, der durch den Ausfall von Christopher Dibon in den Kader der Kampfmannschaft aufgerückt ist, auf der Ersatzbank Platz nehmen.

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