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Austria fügt Rapid erste Liga-Heimpleite zu

Die Veilchen nützen im Derby ihre Chancen und fügen Rapid die erste Liga-Pleite im neuen Stadion zu.

Austria fügt Rapid erste Liga-Heimpleite zu

Der Sieger des 319. Wiener Derbys heißt Austria!

Die Veilchen gewinnen gegen Rapid mit 2:0 (1:0) und fügen den Hütteldorfern die erste Liga-Pleite im Allianz-Stadion zu.

In der Drangperiode der Grün-Weißen geht die Austria durch einen umstrittenen Elfer von Holzhauser in Führung (37.). Zuvor hatte Sonnleitner Grünwald am Kopfball gehindert.

Nach der Pause schließt Grünwald einen Angriff zur Entscheidung ab (48.). Die Violetten (4.) liegen damit damit sieben Punkte hinter Tabellenführer Sturm.


Rapid ist das sechste Pflichtspiel ohne Sieg und hat als Fünfter zwölf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Sturm Graz.

Die Hausherren begannen mit einer fast komplett erneuerten Abwehr. Sonnleitner und Maximilian Hofmann bildeten anstelle der verletzten Christopher Dibon und Christoph Schößwendter die Abwehrzentrale.

Comeback von Sonnleitner

Für Sonnleitner war es der erste Einsatz in einem Pflichtspiel in dieser Saison. Schößwendter, bei dem eine Bänderverletzung im Sprunggelenk diagnostiziert worden war, saß überraschend auf der Bank. Links übernahm Auer für Thomas Schrammel, dem am Donnerstag gegen Sassuolo ein Eigentor unterlaufen war.

Fink wartete mit zwei Änderungen gegenüber dem 3:3 in der Europa League gegen AS Roma auf: Statt des verletzten Robert Almer stand Osman Hadzikic im Tor, in der Innenverteidigung nahm der in Rom gesperrte Lukas Rotpuller anstelle von Patrizio Stronati Aufstellung.

Rapid wird konkreter, dann Elfer für die Austria

Nach einer ersten gefährlichen Situation im Rapid-Strafraum bei einem Kayode-Stanglpass (3.) übernahmen die Hütteldorfer in der ausverkauften Heimstätte allmählich das Kommando. Im Angriff fehlte es vorerst an Dynamik. Ein Fernschuss von Joelinton (15.) war nicht mehr als ein erstes Lebenszeichen.

Konkreter wurden die Grün-Weißen in der 30. Minute. Zunächst setzte Arnor Ingvi Traustason Joelinton mit einem Heber in Szene, dessen Schuss fiel aber harmlos aus.

Zwei Minuten später wurde der Brasilianer von Christoph Martschinko entscheidend beim Kopfball gestört. Der Ex-Austrianer Thomas Murg (34.) verzog daraufhin im Strafraum, Louis Schaub (35.) kam nach weiter Murg-Vorlage nicht an den Ball.



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In diese stärkste Phase der Rapidler fiel der Gegenstoß, der zur Austria-Führung führte. Grünwald ging mit weit gesenktem Kopf zum Ball, diesen traf auch Sonnleitner, wie die TV-Bilder belegten. Lechner entschied sofort auf Strafstoß.

Schwab verletzt sich

Die größte Rapid-Chance ließ in der 43. Minute Schaub nach Joelinton-Pass aus. Mit dem rechten Fuß scheiterte er an Hadzikic. Beim Nachschuss verletzte sich Kapitän Schwab und wurde noch vor dem Pausenpfiff durch Tamas Szanto ersetzt. Auer knickte zu Beginn der zweiten Hälfte um und musste ebenfalls vom Feld.

Totale Unordnung in der Rapid-Heimmannschaft forderte das zweite Tor geradezu heraus. Sonnleitner musste sich nach einem missglückten Abschlag von Torhüter Richard Strebinger alleine um Kayode kümmern, Grünwald stand in der Mitte völlig frei und schob zu seinem fünften Saisontor ein. Anschließend rettete Strebinger mit dem Fuß gegen Felipe Pires (50.).

Rapid vergeigt Chancen kläglich

Rapid gab sich nicht auf, scheiterte aber vor dem Tor weiter kläglich. Sonnleitner jagte einen Schuss (73.) von der Strafraummitte über das Tor, und nach einem Stangentreffer von Szanto setzte Schaub den Abpraller völlig unbedrängt neben das Gehäuse. In der Nachspielzeit rettete Hadzikic gegen Hofmann.

Bei der Austria war in der 66. Minute Rom-Held Dominik Prokop für Holzhauser gekommen, dem seine Verletzung offenbar doch schwerer zu schaffen machte. Er durfte mithelfen, den 60. Austria-Sieg in einem Bundesliga-Derby über die Zeit zu bringen.

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