Windtner will neues Bundesliga-Konzept bis Juli

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Nach Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer spricht sich auch ÖFB-Präsident Leo Windtner im "Kurier" für eine Formatänderung der Bundesliga aus, da zwei Zehner-Ligen nicht mehr leistbar wären.

"Wir sind dazu bereit. Und zwar muss das sehr zeiteffizient geschehen, damit bald Nägel mit Köpfen gemacht werden können. Es gab auch schon intensive, seriöse Gespräche mit der Bundesliga."

Das Problem sei die Schnittstelle zwischen Profi- und Amateurfußball. Windtner will bis Juli ein neues Konzept.

Neues Format schon für 2016/17?

Eine Weiterführung des aktuellen Systems sei wirtschaftlich nicht mehr durchführbar, die Sorge, nach der Lizenzierung nicht mehr genügend Profi-Klubs zur Verfügung zu haben, besteht.

Es herrsche akuter Handlungsbedarf. "Obwohl ich natürlich weiß, dass es kein Patentrezept gibt", so Windtner.

Einfach wird es nicht, und trotzdem visiert man das Ziel an, bereits im Herbst mit dem neuen Modus in die Saison 2016/17 zu starten.

Eine rasche Lösung sei wünschenswert, um die Bundesliga auf neue, sicherere Beine zu stellen.

Bundesliga-Aufsichsrat Tröstl schließt neues Format ab 2016/17 aus

Allerdings gibt es Uneinigkeit über die Aussagen des ÖFB-Präsidenten.

Gottfried Tröstl, seines Zeichens Mitglied des Bundesliga-Aufsichtsrats ist sich sicher, dass es gesetzlich nicht möglich ist, das Format bereits für die kommende Saison umzusetzen.

Dafür seien einige Beschlüsse der Gremien nötig, die sich bis zum Start der Bundesliga Mitte Juli nicht ausgehen könnten.

Laut Tröstl wurde Windtner somit vermeintlich falsch verstanden. Realistisch sei die Konzepterstellung bis Mitte Juli, nicht aber die Umsetzung.

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