Foda: "Es gab schon schwierigere Phasen"

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Für Sturm Graz geht es am Samstag (16 Uhr) bei Schlusslicht Grödig darum, den Negativtrend der vergangenen Wochen zu stoppen.

Obwohl die Blackies im Frühjahr nur einen Sieg in acht Spielen (4 Tore) holten, bleibt Coach Franco Foda gelassen. "Es gab schon schwierigere Phasen. Im Jahr nach dem Konkurs sind wir mit -3 Punkten gestartet, dann wurden uns noch einmal zehn Punkte abgezogen."

Damals sei auch das Umfeld in Graz ruhiger gewesen, spielt Foda auf die aktuelle Stimmung bei den Fangruppen an.

"Erfolge kommen, wenn man die Zeit hat"

Auch die Erwartungshaltung sei damals noch nicht so groß gwesen. "Aber da hat man gesehen, dass die Erfolge kommen, wenn man die Zeit hat. Vielleicht befinden wir uns gerade in so einer Situation, dass man eben Geduld haben muss", so Foda.

Die Länderspielpause hat man in Graz genützt, um sich in Ruhe auf das Schlüsselspiel am Fuße des Untersbergs vorzubereiten. Verliert Sturm, schrumpft der Vorsprung auf Rang zehn auf acht Punkte. Mit einem Erfolg kann man sich möglicherweise noch einmal in den Kampf um Platz vier einmischen.

"Ich habe großes Vertrauen in die Spieler. Der Knoten wird platzen", ist der Sturm-Trainer optimistisch. Die Diskussion über die mangelnde Chancenverwertung ist er leid.

Kienast und Schick weiterhin out

"Es macht keinen Sinn, Woche für Woche über das gleiche Thema zu reden. Wir haben probiert, die Situationen durch Spielformen im Training nachzustellen. Wir müssen einfach ruhig bleiben und unseren Spielern Vertrauen schenken."

Auf Roman Kienast wird Foda auch in Grödig verzichten müssen. Der Stürmer-Routinier absolviert, wie Thorsten Schick und der Langzeit-Verletzte Simon Piesinger, derzeit noch Einzeltraining.

Donis Avdijaj war in der vergangenen Woche krank, Tanju Kayhan verletzt - beide konnten aber in dieser Woche mit dem Team trainieren.

Kamavuaka in der Abwehr gefragt

Eine Umstellung in der Defensive ist fix, da Lukas Spendlhofer aufgrund einer Gelbsperre fehlt.

Somit dürfte Wilson Kamavuaka in der Abwehr beginnen und Sandi Lovric könnte nach drei Partien ohne einzige Einsatzminute wieder im zentralen Mittelfeld eine Chance bekommen.

Braucht Sturm einen Sportdirektor?

Während der Gegenwind seitens der Fangruppen immer stärker wird, übt sich Foda in beschwichtigenden Worten. "Wir hatten extremes Verletzungspech, es hat uns auch das Spielglück gefehlt. Aber die Mannschaft weiß, worum es geht, man muss hart weiterarbeiten." 

Die Frage nach einer Notwendigkeit eines Sportdirektors - einer der Hauptkritikpunkte der ausführlichen Fangruppen-Kritik - stellt sich seiner Meinung nach nicht:

"Das ist nicht mein Aufgabengebiet. Es ist die Entscheidung des Vereins. Im Moment übt Gerhard Goldbrich beide Funktionen aus und wir arbeiten gut zusammen. Alles andere muss der Verein entscheiden."

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