Grödig spielt nicht in der Ersten Liga!

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Paukenschlag im österreichischen Fußball! Bundesliga-Absteiger SV Grödig gibt seinen Abschied aus dem Profi-Fußball bekannt. Wie Manager Christian Haas in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz erklärt, werden die Salzburger nicht in der Ersten Liga spielen.

Haas begründet den Schritt damit, dass man rund zwei Millionen Euro für die Erste Liga benötige. Eine Summe, die für den Verein nicht stemmbar sei.

Ob der Verein in der Regionalliga West antreten wird, ist noch nicht entschieden.


Die LAOLA1-Dreierkette bespricht die Entscheidung des SV Grödig:


"Lichter gehen nicht aus"

"Wir hätten die Lizenz zwar ohne Auflagen bekommen, aber es ist angesichts einer bevorstehenden Bundesliga-Reform besser, nicht in der Ersten Liga zu spielen", erklärt der 38-Jährige, dem die Entscheidung "vor allem für die Mitarbeiter, Gönner und Zuseher besonders leid tut."

"Wir haben uns alle sehr bemüht. Leider wurde das Projekt 'Bundesliga in Grödig' seitens der Wirtschaft und der Zuseher nur rar angenommen. Alle Sponsoren und Fans, die dabei waren, waren klasse", bedankt sich Haas, der versichert, dass "beim SV Grödig die Lichter nicht ausgehen."

Der Vorstand soll erhalten bleiben. Der eigentlich als Amateure-Coach in Betracht gezogene Andreas Fötschl von Eugendorf könnte bei der Kampfmannschaft landen. Haas wird in naher Zukunft ein Gespräch suchen. Wie der Kader aussehen wird, ist jedoch noch unklar. Die Kontrakte von Ofosu und Grubeck, welche noch Profi-Verträge hätten, sind jedenfalls ungültig.

Die Presseaussendung der Grödiger im Wortlaut:

Sehr geehrte Medienvertreter,

der Sportverein Grödig kann auf sechs erfolgreiche Jahre im Profifußball in Österreich zurückblicken. Nach drei Jahren in der 2. Bundesliga schaffte man den Aufstieg und hielt sich als kleiner Dorfclub nicht nur drei Jahre in der höchsten österreichischen Spielklasse, sondern erhielt auch sieben Mal in Folge die Lizenz ohne Auflagen.

Trotzdem bleibt nach dem sportlichen Abstieg kein Stein auf dem Anderen. Ein neues Jahr in der SkyGo Ersten Liga würde der Verein nur mit größtem wirtschaftlichen Risiko überleben. Die Rahmenbedingungen sprechen klar gegen eine Teilnahme.

Der SV Grödig hat in den letzten Jahren alles unternommen, um die infrastrukturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu erfüllen. DAS.GOLDBERG Stadion und die Zufahrt zu demselben wurde gebaut und überwiegend mit Eigenmitteln wurde ein Bundesliga-Verein geschaffen. Nichtsdestotrotz sind wir an einem Scheideweg für den Verein angelangt. Das Abenteuer Bundesliga wurde nicht – wie erhofft - von allen angenommen. Und wir alle haben uns zu einem außergewöhnlichen Schritt entschlossen. Vor allem aufgrund der wirtschaftlichen Aussicht auf das nächste und die nächsten Jahre wird der Sportverein Grödig die Lizenz für die SkyGo Erste Liga nicht annehmen und daher wieder in den Amateurfußball zurückkehren.

Wir möchten allen Unterstützern und Freunden des SV Grödig auch auf diesem Wege noch einmal für die Unterstützung in den letzten Jahren danken und hoffen, dass Sie uns auch weiterhin die Treue halten, auch wenn dies nicht mehr im Profifußball ist.

Die Vereinsverantwortlichen haben sich diese Schritte genau überlegt und das Für und Wider abgewogen. In der Verantwortung, die der SV Grödig für seine Mitglieder und Sponsoren hat, ist dies der einzig mögliche und vertretbare Weg.

Christian Haas: „Nach dem feststehenden Abstieg haben wir die Bundesliga informiert, dass wir die Lizenz nicht annehmen werden. Es ist ein schmerzvoller Tag für den SV Grödig. Es tut mir Leid für alle die mitarbeiten und mitgearbeitet haben und nichts dafür können, dass der SVG abgestiegen ist. Aber es ist an der Zeit, dass wir einen Schritt zurückmachen und schauen, wie es weitergeht. Die Sky Go Erste Liga in dieser Form können wir uns so nicht antun. Es waren super sechs Jahre in der Ersten Liga und in der Bundesliga, aber im Moment ist es für den SV Grödig besser, nicht in der Ersten Liga zu spielen. Wir werden jetzt Gespräche führen und möchten in der Regionalliga neu anfangen.


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