Altach-Coach Canadi: Glückshändchen und Prophet

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Damir Canadi bewies gegen Mattersburg ein Goldenes Händchen. Der Altach-Coach wechselte die Co-Protagonisten des erlösenden Führungstreffers, Nikola Zivotic und Assistgeber Andreas Lienhart, ein.

"Andi war über seinen Platz auf der Ersatzbank nicht glücklich. Es war eine taktische Überlegung. Mich freut seine Reaktion", so der Trainer bei "sky".

"Für Nikola ist das natürlich ein Traum", beschreibt er den erst dritten Bundesliga-Einsatz des Neuzugangs der Austria-Amateure.

Der 20-jährige Altach-Held kann das bestätigen: "Es war ein sehr cooles Gefühl".

Alles nach Plan

Das späte Glück kam nicht einmal unerwartet. Bereits vor dem Spiel hatte Canadi zu Geduld gemahnt. "Wir müssen aus einer gesicherten Abwehr spielen, weil Mattersburg das auch machen wird. Wann wir das Spiel entscheiden, ist mir egal."

Und so kam es auch. Ein Umstand, den der Coach nach dem Erfolg nur trocken kommentiert: "Wir haben den Matchplan perfekt umgesetzt."

SVM im Pech

Des einen Freud ist des anderen Leid. Während Altach dank der Joker siegte, waren für Mattersburg die Einwechslungen ein schlechtes Omen. Die ersten zwei Spielerwechsel erfolgten verletzungsbedingt früh.

Erst musste Malic nach einem unglücklichen Zweikampf mit dem durchbrechenden Oberlin vom Feld getragen werden, er wurde (16.) durch Lukas Rath ersetzt. Wenig später folgte der angeschlagene Röcher (27.), der Ertlthaler weichen musste.

"Das Spiel ist von Anfang an gegen uns gelaufen. Durch die frühen Wechsel konnten wir später nicht mehr reagieren. Altach schon."

Immerhin erzielten auch die Burgenländer durch Perlak (93.) ein Joker-Tor, was ihnen die Rote Laterne ersparte, die nun St. Pölten inne hat.

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