Nur Salzburg zahlt mehr für Berater als Sturm

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Der ÖFB veröffentlicht, wie von einer FIFA-Bestimmung gefordert, die Liste aller Honorare für Spielervermittler im Zeitraum von März 2015 bis März 2016.

Diese führt wenig überraschend Red Bull Salzburg mit 961.600 Euro an. Auf Platz zwei folgt der SK Sturm Graz, der für Transfers und Vertragsverlängerungen 461.100 Euro an Berater überwies. Platz drei belegt Rapid Wien (311.700 Euro).

In der Ersten Liga ist der FC Liefering mit 122.620 Euro an Beraterkosten führend.

Bundesliga

Verein

Beraterkosten
FC Red Bull Salzburg 961.000€
SK Sturm Graz 461.100€
SK Rapid Wien 311.700€
Austria Wien 250.000€
SCR Altach 38.200€
Wolfsberger AC 30.500€
SV Mattersburg 14.000€
SV Ried 9.500€
SV Grödig 6.000€
Admira Wacker ohne Angabe

Admira ohne Kosten?

Neben Platz zwei für die Grazer überrascht vor allem, dass von den Vereinen der höchsten Spielklasse die Admira nicht in der Auflistung aufscheint. Sind die Südstädter somit ohne Vermittlungsgebühren durch zwei Transferzeiten gekommen? Und das trotz Transfers von Spielern wie Srdjan Spiridonovic oder Eldis Bajrami.

Führend bei der Anzahl von Transaktionen ist die niederländische Agentur SEG International von Jeroen Hoogewerf. Sie war an acht Transfers bzw. Vertragsverlängerungen in der österreichischen Bundesliga beteiligt. Zu ihren Klienten zählen unter anderem Andreas Gruber von Sturm Graz (Vertragsverlängerung) oder Philip Hellquist, der im Sommer von Wiener Neustadt zum WAC wechselte.

Provisionen für Trainervermittlungen tauchen nicht in der Liste auf.

Erste Liga

Verein Beraterkosten
FC Liefering 122.620€
SKN St. Pölten 31.520€
FC Wacker Innsbruck 22.250€
LASK Linz 16.000€
Austria Salzburg 5.700€
Wiener Neustadt 3.100€
Austria Klagenfurt 2.500€
Austria Lustenau ohne Angabe
Floridsdorfer AC ohne Angabe
Kapfenberger SV ohne Angabe

LASK nur auf Platz vier

In der Ersten Liga liegt der FC Liefering wenig überraschend klar in Front. Während Tabellenführer St. Pölten und Wacker Innsbruck auf den Plätzen folgen, belegt LASK Linz nur den vierten Rang. Dabei waren die Linzer speziell im Sommer sehr aktiv und verpflichteten Hochkaräter wie Manuel Kerhe, Rene Gartler, Thomas Fröschl oder Ione Cabrera. Insgesamt wurden 22 neue Spieler angemeldet.

Drei Teams aus der zweithöchsten Spielklasse scheinen gar nicht auf: Der finanziell angeschlagene Kapfenberger SV, Schlusslicht FAC und auch Austria Lustenau.

Ein gutes Händchen für Transfer-Schnäppchen bewies offenkundig Austria-Klagenfurt-Präsident Peter Svetits, der trotz 16 Neuverpflichtungen lediglich 2.500 Euro an Berater abtreten musste.

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