Zukunft von Admira-GM Alexander Friedl geklärt

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Lange wurde spekuliert, nun herrscht Gewissheit: General Manager Alexander Friedl verlässt die Admira und heuert beim LASK an.

Nach elf Jahren im Verein kehrt der GM den Südstädtern den Rücken. Bis 30. Juni leitet der 34-Jährige noch die Geschicke des Bundesliga-Überraschungsteams, ehe er sich in Richtung Oberösterreich verabschiedet.

"Nach elf intensiven und lehrreichen Jahren bei diesem Verein ist mir der Abschied alles andere als leicht gefallen", so Friedl in einer ersten Stellungnahme.

"Teils schwere Rahmenbedingungen"

Der langjährige GM blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück: "Gemeinsam mussten wir unter teils schwierigen Rahmenbedingungen viele Herausforderungen meistern, durften aber auch viele unglaublich schöne Momente zusammen erleben. Der Aufstieg, Platz drei und die Europa-League-Qualifikationen 2012 bzw. 2016, das Cup-Finale 2009 und die Final-Qualifikation 2016 werden unvergessene Momente bleiben."

"Ich bin stolz, dass ich Teil der Admira-Familie sein durfte und ich möchte mich bei allen AdmiranernInnen, die mich in all den Jahren begleitet haben, bedanken. Ich wünsche dem Verein von Herzen alles Gute und ebenso jene Unterstützung von allen Seiten, die sich der Klub verdient hat", so Friedl.

Wer wird Nachfolger?

Präsident Philip Thonhauser spricht dem 34-Jährigen ein Lob aus: "Wir danken Alexander Friedl für seine jahrelange Tätigkeit bei unserem FC Admira Wacker Mödling. Auch seinem aufopfernden Einsatz für das Wohle des Klubs ist es zu verdanken, dass die Admira auch 111 Jahre nach Vereinsgründung in der höchsten Liga Österreichs spielen darf. Das Interesse des LASK zeigt, daß bei Admira sehr gute Arbeit geleistet wird, worauf wir stolz sein können."

Die Frage nach einem Nachfolger ist noch offen. Der Verein wolle "in den kommenden Wochen entschieden" und sich bis dahin nicht äußern.

Eine andere Personalie konnte die Admira hingegen kürzlich klären: Ernst Baumeister wird in der kommenden Saison nicht mehr auf der Trainerbank sitzen, sondern als Sportdirektor fungieren.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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