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Celtic? Traustasons Wunschklub heißt Rapid

Im Jänner hätte es beinahe geklappt.

Rapid war sich mit Arnor Ingvi Traustason einig, die Ablöse-Verhandlungen mit seinem Klub Norrköping liefen schon. Letztlich entschied sich der Isländer aber aufgrund der anstehenden EM doch für einen Verbleib bei Schwedens Meister.

Der Transfer ist jedoch keineswegs vom Tisch. Wie LAOLA1 erfuhr, will der Spieler noch immer unbedingt zu Rapid. Zuverlässige Quellen aus Schweden berichten, dass die Hütteldorfer das absolute Wunschziel des Flügelflitzers sind.

Celtic? Aston Villa? Nein, Traustason will zu Rapid!

Islands Teamchef Lars Lagerbäck legt großen Wert auf Spielpraxis. Mit einem überhasteten Wechsel im Winter wollte er die EM-Teilnahme nicht gefährden. Dabei bekundete nicht nur Rapid Interesse.

Traustason hätte im Jänner sogar ein konkretes Angebot von Celtic abgelehnt, um nach Österreich wechseln zu können. Auch Anfragen von Palermo sowie den beiden englischen Klubs Aston Villa und Birmingham City interessierten ihn nicht.

Der vierfache Internationale will lieber bei einem Spitzenklub in einer kleineren Liga den nächsten Schritt seiner Karriere machen. Rapid bietet dafür die perfekten Möglichkeiten. In Wien möchte sich der Isländer für den Transfer in eine absolute Top-Liga empfehlen.

 

Der prädestinierte Kainz-Ersatz

Bei den Hütteldorfern könnte der  torgefährliche Mittelfeldspieler den von Gladbach umworbenen Florian Kainz ersetzen. Wie der Steirer spielt auch Traustason als Rechtsfuß auf der linken Seite und zieht von dort immer wieder zur Mitte.

In der letzten Saison kam der Isländer auf beeindruckende sieben Tore und elf Assists in 29 Spielen. Er weist damit ähnliche Werte wie Kainz auf (bisher fünf Tore und elf Assists in 21 Spielen).

Nun liegt es an Rapid, die Verpflichtung des 22-Jährigen noch vor dem Start der Europameisterschaft am 10. Juni dingfest zu machen. Denn mit starken Leistungen bei der EM, wo Island in der Gruppenphase bekanntlich auf Österreich trifft, würde Traustason noch mehr Vereine auf sich aufmerksam machen.

Neuer Rekordtransfer?

Zum Stolperstein für den Wechsel könnte jedoch die Ablösesumme werden. Der Shooting-Star hat beim IFK Norrköping noch bis Ende Dezember 2017 Vertrag. Der schwedische Meister wird seinen besten Spieler nur ungern hergeben wollen.

Als Richtmarke für den möglichen Transferbetrag könnte der Wechsel des schwedischen U21-Naitonalspielers Alexander Fransson dienen. Für ihn überwies der FC Basel im Jänner 1,5 Millionen Euro an Norrköping. Über diverse Boni kann sich diese stolze Summe sogar auf 2 Millionen Euro erhöhen.

Rapid wird einen ähnlichen Betrag hinblättern müssen, um Traustason loseisen zu können. Angesichts der Europa-League-Einnahmen sowie des möglichen Kainz-Verkaufs dürften die Hütteldorfer eine solche Summe mittlerweile aber problemlos stemmen können.

Die legendäre Rapid-Weihnachtsfeier wird auch heuer ihrem Namen gerecht. Bild 1 von 33
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Trotzdem würde eine Ablöse im siebenstelligen Bereich dem Spieler automatisch viel Druck auferlegen. Schließlich könnte Traustason damit zu Rapids Rekordtransfer avancieren.

Bisher gilt Mario Bazina als teuerster Einkauf der Vereinsgeschichte. Für ihn überwiesen die Grün-Weißen 2006 kolportierte 1,5 Milllionen Euro an den GAK. Der offensive Mittelfeldspieler konnte die Erwartungen jedoch nie erfüllen.

Ein Fingerzeig an die Konkurrenz

Gleichzeitig wäre ein Transfer in diesem Millionen-Bereich aber auch eine Ansage an die Konkurrenz. Mit dem neuen Stadion, das in diesem Sommer eröffnet werden soll, will Rapid finanziell in einer höheren Liga mitspielen.

Verpflichtungen wie jene von Traustason könnten deswegen in Zukunft vielmehr die Regel anstatt die Ausnahme sein. Nur so kann das Ziel vom europäischen Top-50-Klub erreicht werden.

Ein Spieler, der Angebote von Celtic, Aston Villa oder Palermo ausschlägt, um bei Rapid zu unterschreiben, wäre auf diesem Weg ein echter Fingerzeig.

 

Jakob Faber

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