"…dann muss man versuchen, eine Lösung zu finden"

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„Ich garantiere, dass es zum jetzigen Zeitpunkt keinen Kontakt zu einem anderen Verein gibt“, berichtet Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt bei LAOLA1 vom am Dienstag stattgefundenen Treffen mit Trainer Thorsten Fink.

„Wir haben über die abgelaufene Saison und die Zukunft gesprochen, sind den Spielermarkt durchgegangen und haben uns überlegt, wo wir zuschlagen können“, erklärt der 51-Jährige, der von einer weiteren Zusammenarbeit mit dem angeblich wechselwilligen Deutschen ausgeht.

„Ich will nicht jedes Jahr Dritter werden“

Am Sonntag sorgte die Nachricht von „Sky“, Fink hätte um eine Vertragsauflösung gebeten, für wilde Spekulationen. Die Gerüchte um einen baldigen Abschied aus Favoriten bekamen noch weiteren Nährstoff, nachdem  in den Aussagen des Chefcoachs unmittelbar nach dem letzten Saisonspiel gegen Sturm (3:0) kein wirkliches Bekenntnis zum Verein zu erkennen war.

„Das Gerücht einer Vertragsauflösung hat Sky von irgendwo her und alle haben es übernommen“, will Wohlfahrt davon nichts wissen. Schließlich „planen wir gerade den kommenden Kader gemeinsam.“

Der Ex-Internationale interpretiert Finks Forderungen nach Neuverpflichtungen auch nicht als Ultimatum an den Verein. „Vielleicht ist es als Ultimatum rübergekommen, war es aber nicht. Ich verstehe, dass er Wünsche hat. Ich bin dafür da, diese zu erfüllen. Auch ich will nicht jedes Jahr Dritter werden, sondern will mehr.“

"Wenn also ein Topklub kommt und sagt, wir wollen den Trainer unbedingt, wird man sich zusammensetzen und versuchen, eine Lösung zu finden."

Wohlfahrt ist Realist

„Als Spieler und Trainer trachtest du immer nach Höherem“

Dass sein Trainer Begehrlichkeit geweckt hat, ist Austrias sportlichem Chef jedenfalls nicht entgangen. Zuletzt wurde der 48-Jährige mit dem sechsfachen türkischen Meister Trabzonspor und dem deutschen Bundesligisten FC Augsburg in Verbindung gebracht.

Und im Fußball kann es schnell gehen. „Als Spieler und Trainer trachtest du immer nach Höherem – das ist legitim. Wenn also ein Topklub kommt und sagt, wir wollen den Trainer unbedingt, wird man sich zusammensetzen und versuchen, eine Lösung zu finden.“

Wohlfahrt versichert aber noch einmal, dass dies derzeit nicht der Fall sei. Deswegen habe er sich auch nicht mit möglichen Nachfolgern beschäftigt. „Ich denke nicht daran, weil es aktuell kein Thema ist.“

Sollte Fink dennoch im Sommer abhandenkommen, ist davon auszugehen, dass der FAK-Sportdirektor vorbereitet ist: „Man muss im Fußballgeschäft eigentlich immer schon den übernächsten Schritt planen.“

Gluhakovic wird hochgezogen

Sein aktueller Plan lautet aber, den bestehenden Kader unter die Lupe zu nehmen. „Es ist unsere Pflicht zu analysieren, wo wir uns verbessen können. Sei es mit neuen Spielern, aber auch mit dem jetzigen Kader. Das ist fast noch wichtiger, denn wir wollen uns überall verbessern.“

Natürlich sollen auch heuer definitiv Verstärkungen kommen. „Klar ist, dass wir einen Gorgon-Nachfolger suchen. Zudem soll ein Innenverteidiger, am besten ein Linksfuß, kommen.“

Spektakulär, lustig, kunstvoll - LAOLA1 zeigt die schönsten Bilder der abgelaufenen Saison:

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Ein Rechtsverteidiger wird nicht gesucht, da der Abgang von Fabian Koch intern besetzt wird. Dabei handelt es sich 99,9 Prozent um Petar Gluhakovic, dessen auslaufender Vertag bei den Amateuren durch einen Profi-Kontrakt ersetzt werden soll. „Er hat einen neuen Vertrag vorliegen und ich gehe davon aus, dass er diesen unterschreiben wird. Gluhakovic soll der Backup von Larsen werden. Das weiß der Spieler auch.“

Prokop soll langfristig gebunden werden

Zudem verrät der Ex-ÖFB-Teamtormann, dass der 18-jährige offensive Mittelfeldspieler Dominik Prokop langfristig gebunden werden soll. „Wir haben zwar kürzlich seine Option gezogen, er hat aber einen neuen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen. Wir wollen längerfristig mit ihm arbeiten, weil wir sehr viel von ihm halten.“

Zu den jüngst aufgetauchten Gerüchten rund um ein Interesse an Thorsten Schick und Christopher Wernitznig meint er abschließend: „Ich gehe davon aus, dass diese Namen von den Agenturen der Spieler gestreut wurden.“

 

Martin Wechtl


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