"Habe mich über Rapid-Interesse gefreut"

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Mattersburg-Kapitän Patrick Farkas galt gegen Ende der abgelaufenen Saison als heiße Transferaktie.

Besonders die beiden Wiener Großklubs hatten ein Auge auf den 23-Jährigen geworfen. Doch just im Duell mit den Veilchen am 23. April zog sich der Ex-ÖFB-Nachwuchs-Teamspieler einen Meniskusriss zu.

Ein möglicher Wechsel war damit geplatzt. „Ich habe mich über das Interesse von Rapid sowie den anderen Klubs gefreut. Die Verletzung hat mir dann natürlich nicht reingepasst“, gesteht Farkas bei LAOLA1.

„So etwas wird beinhart bestraft“

Das vorzeitige Saisonaus war zusätzlich schmerzvoll, „weil ich mein Team im Abstiegskampf unterstützen wollte, aber nicht mehr konnte.“

Schlussendlich gab es für die Burgenländer ein Happy End und die Klasse wurde gehalten. Rückblickend sei man im Frühjahr nach einem aufregenden Jahr mit dem Aufstieg aus der Ersten Liga und in Folge der anfänglichen Bundesliga-Euphorie schlichtweg im Kopf leer gewesen.

„Wir sind gut gestartet, allerdings gab es immer wieder Phasen, die einfach nicht gepasst haben. Das kann man sich in der Bundesliga jedoch nicht leisten. So etwas wird beinhart bestraft.“

Doch das gehört der Vergangenheit an.


Die LAOLA1-Dreierkette über Mattersburg:


Seit 2009 beim SVM

Zum Bundesliga-Auftakt gegen die Admira fordert Farkas: „Wir müssen stabiler werden und als Team funktionieren, dann können wir eine gute Saison hinlegen.“

Das Duell mit den Niederösterreichern wird für den Rechtsfuß das bereits 212. (!) Liga-Spiel im Trikot der Mattersburger sein. Seit Sommer 2009 gehört er dem Profi-Kader an, das Debüt in Österreichs höchster Spielklasse erfolgte am 13. Februar 2010 beim 1:0-Heimsieg gegen Wiener Neustadt – damals im Alter von 17 Jahren.

Selbst den Abstieg machte Farkas mit und blieb dem Verein auch zwei Saisonen in der Ersten Liga treu.

Abschied nur mehr Formsache

Sein Vertrag läuft bis 2017. Und danach wird das Kapitel Mattersburg geschlossen. Farkas wird im Burgenland nicht mehr verlängern, sondern ab kommender Saison eine neue Herausforderung in Angriff nehmen.

Das ist zwar noch nicht offiziell und der Spieler will es auch nicht bestätigen, es ist aber in Stein gemeißelt und zwischen seinen Zeilen zu lesen.

„Ich will verletzungsfrei bleiben, mit Mattersburg besser als letztes Jahr spielen und mich persönlich weiterentwickeln. Danach wird man sehen, wohin die Reise geht.“

Somit bleibt ihm jetzt ein „Übergangsjahr“, eine Saison, die genützt werden kann, um Werbung in eigener Sache zu machen.

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