LAOLA1 blickt auf die Saison von Altach zurück

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Es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen.

LAOLA1 blickt auf die Saison des SCR Altach zurück: Feedback für jeden eingesetzten Spieler, die Punkteausbeute gegen alle Gegner und ein Saison-Fazit.

DAS SPIELER-ZEUGNIS

Bendedikt Zech (28 Spiele/0 Tore/2 Assists): Der 25-Jährige war nicht aus Altachs Abwehr wegzudenken und immer dort zur Stelle, wo er gebraucht wurde - ob links, rechts oder zentral. Starke Zweikampfquote von 61,5 Prozent!

Jan Zwischenbrugger (27/0/0): Der Innenverteidiger hatte - wenn fit - seinen Stammplatz sicher und glänzte wie schon in der Vorsaison als kompromissloser Abwehrspieler (66,4 Prozent gewonnene Zweikämpfe). An ihm lag es nicht, dass Altach so lange zu kämpfen hatte.

Lukas Jäger (27/1/1): Nachdem er 2014/15 "reinschnuppern" durfte, ist der U21-Internationale in dieser Saison in der Liga angekommen. Ob als Außenverteidiger, Innenverteidiger oder in der Mittefeld-Zentrale - auf ihn war Verlass.

Andreas Lukse (26/0/0): Im Frühjahr plagte den Wiener Verletzungspech, sonst hätte er wohl kein Spiel verpasst. Die unumstrittene Nummer eins im Ländle und mit der zwischenzeitlichen Rückkehr in den ÖFB-Teamkader belohnt. Stark!

Philipp Netzer (26/1/2): Der Kapitän konnte nicht an die starken Leistungen der Vorsaison anschließen, war aber auch weit entfernt davon, wirklich schlecht zu sein. Eine Durchschnittssaison, mehr nicht.

Hannes Aigner (26/10/1): Der Routinier kann es immer noch. Mit seinen zehn Toren war der 35-Jährige so etwas wie die Altacher Lebensversicherung. Doch an die Quote aus dem Vorjahr, als er 18 Torbeteiligungen zu Buche stehen hatte, kam er nicht heran.

Emanuel Schreiner (26/1/2): Der Oberösterreicher pendelte wieder zwischen Linksverteidigung und linkem Mittelfeld, den Stempel konnte er dem Altacher Spiel aber nie aufdrücken. Solide.

Louis Ngwat-Mahop (26/6/2): Wenn der Kameruner in Spiellaune ist, stellt er jeden Gegenspieler vor große Herausforderungen. Allerdings war der 28-Jährige in dieser Saison nicht allzu oft in Spiellaune.

Dominik Hofbauer (26/2/5): Der aus Wiener Neustadt gekommene Mittelfeldspieler hat einen richtig starken Herbst hingelegt und war einer der großen Gewinner. Im Frühjahr fand er - auch wegen Verletzungsproblemen - nie zu seiner Form und konnte keinen einzigen Scorerpunkt mehr verbuchen.

Martin Harrer (26/4/2): Der Blondschopf war im Herbst gut, im Frühjahr eher weniger. Nach seiner katastrophalen Vorsaison bei der Austria und beim LASK dennoch eine deutliche Steigerung.

Patrick Salomon (25/2/0): Der Wiener hat nach einem maximal mittelmäßigen Herbst davon profitiert, als einer der ganz wenigen das gesamte Frühjahr über fit zu sein. So richtig empfehlen konnte er sich trotzdem nicht.

Boris Prokopic (25/2/1): Der passsicherste Altacher (84,7 Prozent angekommene Zuspiele) konnte seine Ideen nur sehr selten in Zählbares ummünzen. Auch Trainer Canadi dürfte nie restlos überzeugt gewesen sein, sonst wäre der 28-Jährige nicht so oft von der Bank gekommen.

Cesar Ortiz(24/3/2): Der Spanier bewies in dieser Saison, wie wichtig er für die defensive Stabilität der Altacher ist. Wenn er fehlte - und das war im Frühjahr oft der Fall - sah es gar nicht gut aus. Fünf Scorerpunkte sind für einen Innenverteidiger aller Ehren wert!

Patrick Seeger (24/1/1): Der 29-Jährige kam auch in dieser Saison nicht über seine Jokerrolle hinaus. Außerdem stach er als solcher wesentlich seltener als noch in der Vorsaison. Er konnte nicht überzeugen und muss den Klub verlassen.

Andreas Lienhart (20/0/1): 2014/15 noch bärenstark, kam der 30-Jährige diesmal nie so richtig auf Touren und fiel noch dazu lange aus. Trotzdem steht er für die EURO auf Abruf - Österreich hat ein Rechtsverteidiger-Problem.

Felix Roth (19/1/0): Ein Mann mit seiner Erfahrung hätte die verunsicherte Altacher Mannschaft führen können. Das hat er aber nicht getan. Je länger die Saison dauerte, umso weniger Rolle spielte er. Der Deutsche kehrt zurück nach Freiburg.

Ismael Tajouri-Shradi (18/1/3): So easy wie es für "Isi" im Herbst gelaufen ist, als er immerhin vier Scorerpunkte sammeln konnte, war das Frühjahr dann bei weitem nicht mehr. Der 22-Jährige konnte abermals nicht beweisen, dass er sein Potenzial konstant ausschöpfen kann.

Alexander Pöllhuber (16/1/0): Der Innenverteidiger musste sich abermals mit der Rolle des Ergänzungsspielers abfinden. Seine Zeit in Altach ist zu Ende.

Galvao (13/1/0): Der Brasilianer, der praktisch den gesamten Herbst verletzungsbedingt verpasst hat, bleibt wegen seines Traumtors gegen Sturm in Erinnerung. Im Frühjahr war er auf der linken Seite gesetzt, aber nur selten richtig gut.

Daniel Luxbacher (12/2/0): In Altach hat man sich für diese Saison eindeutig mehr von dem Wiener erhofft. Doch Luxbacher kam - abgesehen von einer kurzen Phase im Oktober und November - nur sehr selten zum Zug.

Christian Schilling (11/0/0): Er kam aus Innsbruck, um eine Fixgröße in der Linksverteidigung zu werden. Am Anfang noch verletzt, konnte er sich anschließend nie gegen die Konkurrenz durchsetzen. Ein enttäuschendes Jahr.

Martin Kobras (9/0/0): Er startete als Nummer zwei in die Saison, war aber zur Stelle, als Lukse verletzungsbedingt passen musste. Und als der 29-Jährige gebraucht wurde, machte er seine Sache gut.

Mihret Topcagic (6/0/0): Der Stürmer ist aus Kasachstan zurückgekehrt und hätte für Tore sorgen sollen, doch Verletzungsprobleme machten ihn zum Dauerpatienten, der nur in fünf Schlussphasen kurz auf den Rasen durfte. 

Stefan Umjenovic (2/0/0): Der 20-Jährige Defensivspieler durfte sich am 1. März über sein Bundesliga-Debüt freuen und stand in der 33. Runde auch in der Startelf. 

Juan Barrera (2/0/0): War auch in Altach. Gelegentlich zumindest. 

Sebastian Brandner (1/0/0): Der 33-Jährige, der in dieser Saison bereits als Tormanntrainer der Amateure arbeiten durfte, wurde zu seinem Karriereende in der letzten Runde noch mit einer Spielminute beschenkt. 

 

FAZIT UND KADERPERSPEKTIVE: Dass nach dem starken Aufstiegsjahr nicht jeder das Niveau halten wird, war klar. Verletzungspech an allen Ecken und Enden hat dafür gesorgt, dass es dem Kader letztendlich doch ein wenig an Tiefe gefehlt hat. Patrick Seeger, Felix Roth und Alexander Pöllhuber verlassen den Verein, doch sie spielten sowieso keine tragenden Rollen. Was eindeutig fehlt, ist ein zweiter Torjäger, der den alternden Hannes Aigner entlasten und mittelfristig ersetzen kann.

 
*) Anmerkung: Die Pfeile symbolisieren, ob die Saison für einen Spieler nach Kritierien wie Leistung, Einsatzzeit und Standing innerhalb eines Vereins ein Fort- oder Rückschritt war, oder ob er sein Level gehalten hat.



SO VIELE PUNKTE HOLTE ALTACH GEGEN...

RED BULL SALZBURG  

SK RAPID WIEN 

FK AUSTRIA WIEN 

FC ADMIRA WACKER MÖDLING 

SK STURM GRAZ 

WOLFSBERGER AC 

SV RIED 

SV MATTERSBURG 

SV GRÖDIG 


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LAOLA1-BILANZ:

Nach der sensationellen Aufstiegssaison haben sich die Vorarlberger in ihrem zweiten Jahr nach der Bundesliga-Rückkehr schwer getan. Das lag vor allem daran, dass Trainer Damir Canadi praktisch über die gesamte Saison hinweg mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatte. Der Coach, der bekannt dafür ist, seine Mannschaft immer gut auf den jeweiligen Gegner einzustellen, konnte seine Stärken nur selten ausspielen und musste schlichtweg jene Spieler aufstellen, die ihm zur Verfügung standen. Deswegen mussten die Altacher fast bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern. Doch in Altach blieben und bleiben alle ruhig. Canadi ist als Trainer weiterhin unumstritten und steht in der kommenden Saison vor der Aufgabe, zu beweisen, dass die starke Saison 2014/15 kein Zufall war.
 

Harald Prantl


Spektakulär, lustig, kunstvoll - LAOLA1 zeigt die schönsten Bilder der abgelaufenen Saison:

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