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Funktionärssperre beim SKN: ÖFB hat Urteil gefällt

Der Entscheid des ÖFB-Rechtsmittelsenats spricht eine klare Sprache und zieht Folgen für den NÖFV nach sich.

Funktionärssperre beim SKN: ÖFB hat Urteil gefällt Foto: © GEPA

Im Sommer sorgte eine Funktionärssperre beim SKN St. Pölten für Aufsehen. Diese betraf Juniors-Trainer Philipp Steiner, Co-Trainer Ronald Kraaibeek, Teammanager Mario Batoha und Geschäftsführer Matthias Gebauer.

Nun hat der Rechtsmittelsenat des ÖFB eine Entscheidung getroffen. Wie der SKN bekanntgibt, habe man vom Gremium "vollinhaltlich Recht" bekommen. Die Sperren gegen die Funktionäre sowie eine verhängte Geldstrafe wurden aufgehoben.

SKN wollte Präzedenzfall schaffen

Grund für das Verfahren war die Verbandsspieler-Regelung des Niederösterreichischen Fußballverbandes. Diese besagt, dass jede Mannschaft pro Spiel nur zwei Nicht-Verbandsspieler (also Spieler, die nicht mindestens fünf Jahre beim Verband gemeldet sind) einsetzen darf.

Die Landeshauptstädter setzten im August bei den Juniors in der Landesliga aber deren drei ein. Die Konsequenz daraus waren besagte Sperren durch den NÖFV. Daraufhin machte Geschäftsführer Gebauer klar, dass der SKN einen Präzedenzfall schaffen wolle und beschritt daher den Instanzenweg. 

In der Mitteilung des SKN zu dem Entscheid heißt es, dass der ÖFB-Rechtsmittelsenat "die Regelung als nicht mit dem europäischen und österreichischen Recht im Einklang stehend und daher als rechtswidrig" einstuft. "Somit darf diese nicht mehr angewandt werden", vermeldet der Klub.

 


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