DreamHack Masters Las Vegas

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In den vergangenen 5 Tagen fanden sich wieder tausende e-Sportsfans zur Dreamhack Las Vegas im MGM Grand zusammen. Das Highlight waren natürlich die DreamHack CS:GO Masters.

Überraschungen bereits in der Gruppenphase

Bereits in der Bo1 Gruppenphase mussten einige große Namen die Segel streichen. So tritten Fnatic, Misfits und Faze bereits die verfrühte Heimreise an.

Den Aufstieg in die Play-Offs konnten dagegen North, Gambit, Virtus.Pro, SK Gaming, Astralis, Na’Vi, NiP und  MouseSports fixieren.

In spannenden Elimination-Matches (Bo3) gelang es Astralis, Virtus.Pro, SK Gaming und North ihren jeweilgen Gegner zu schlagen und sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Die Auslosung ergab kein dänisches Mirror, sondern die Neuauflage des E-LEAGZE Majors von vor ein paar Wochen: Astralis gegen Virtus.Pro und  in der Folge SK Gaming vs. North.

Kein erfolgreicher Tag für Dänemark

Einen rabenschwarzen Tag sollte die dänische CS:GO-Szene an diesem Tag erleben. North musste sich gegen SK Gaming klar geschlagen geben und auch Astralis sah nach einer 16:3 Niederlage auf Nuke chancenlos aus. Eine Überraschung durften wir auf der zweiten Map, Overpass, miterleben. Astralis entschied diese mit 16:6 für sich und ließ VP ebenso ohne Chance. Die dritte Map, Train, sollte jedoch wieder klar zu Gunsten der Polen mit 16:5 enden.

Ein wahres Feuerwerk im Finale

Eröffnet wurde die erste Runde des Spektakels auf Cobblestone. VP entschied die Pistol-Round auf Anhieb für sich, doch  SK glich in der Economy-Round prompt auf 1:1 aus, was in zwei Eco-Rounds für Virtus folgte. Mit Geld für Waffen schmolz der 2-Punkte-Vorsprung von SK im Nu dahin, waren aber nicht im Stande den Turnover auf das 3:4 zu machen. Schließlich konnten sie in Folge wieder auf 4:4 ausgleichen. Nun sollte aber kein Gras mehr für VP wachsen. Mit 6 Wins in Folge setzte sich SK auf einen sicheren  10:4 Abstand nach vorne ab, ehe es den Polen gelingen sollte, einen Sieg erringen.

SK ließ sich davon nicht  beeindruckten und konnte mit dem Win in der Pistol-Round den Grundstein für eine neuerliche 5-Win-Streak legen. VP konnte zwar noch einmal 3 Runden gewinnen, verlor Cobblestone aber schlussendlich mit 16:8.

Train

Wie bereits auf Cobblestone konnte VP zwar die erste Pistol-Round gewinnen, doch SK konnte durch coldzera den Anschluss wahren, welcher mit 4 HP und nur mit einer Desert Eagle zwei Spieler ausschalten und die Bombe platzieren konnte. Virtus.Pro war wieder zur Eco-Round gezwungen, konnte nach 2 Niederlagen aber den Anschluss zum 2:4 schaffen. SK gewann die nächste Runde, konnte aber nicht mehr daran anschließen. Der Zwischenstand beim Seitenwechsel war 9:6 für VP. Erst mit dem Sieg der Pistol-Round konnte SK wieder auf 9:9 ausgleichen. Die Aufholjagd blieb jedoch unbelohnt. Mit 5 Wins in Folge spielte sich Virtus.Pro in eine komfortable Führung und gewann Train am Ende souverän mit 16:11

Showdown auf Mirage

Wie bereits auf den vorherigen Maps, entschied VP die erste Pistol-Round für sich und konnte mit einem Sieg in der zweiten Runde sogar mit 2:0 in Führung gehen, ehe es SK gelang, einen Punkt zu machen. Davon unbeeindruckt zog Virtus.Pro mit 6:1 davon, bevor das brasilianische Team durch 4 Kills von felps, eine Antwort fand. Mit 2:6 Rückstand zündeten diese den Turbo, VP hatte dem  nichts entgegenzusetzen und konnten tatsächlich den Turn-Over zur 7:6 Führung schaffen. Ausgeglichener konnte es nun nicht mehr sein, aber SK konnte den Vorsprung bis zur Pause behaupten. Ebenfalls wie auf den vergangenen Maps, entschied SK die zweite Pistol-Round für sich und ging mit 12:8 Vorsprung in die Schlussphase.

Belohnte Aufholjagd

Wer Virtus.Pro kennt, weiß, dass auch ein 4 Punkte-Rückstand im Finalspiel die Polen nicht schockieren kann und diejenigen, die es nicht wussten, wurden live Zeuge davon. Mit einem All-In (2 UMP, 2 Five Seven, einer AK und ohne Panzerung) gelang VP das Meisterstück. Nicht nur ein Sieg, sondern auch die Egalisierung der kompletten SK Eco waren das Ergebnis. Davon geschockt, konnte sich SK Gaming nicht mehr erholen und verlor eine Runde nach der anderen, bis zum zwischenzeitlichen 13:13 Ausgleich. Ebenfalls mit dem All-In-Versuch konnte sich SK aber nicht mehr zurückkämpfen und so konnte VP auf 13:15 davonziehen. Das Matchpoint-Spiel fand in einem 36 Sekunden-Rush von VP die Krönung, welche somit im zweiten Endspiel 2017 den ersten Titel mit nach Hause nehmen können.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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