Auftakt nach Maß für Karl und Dujmovits

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Der erste Weltcup-Parallel-Riesentorlauf der Snowboarder in diesem Winter hat am Donnerstag in Telluride in Colorado österreichische Siege gebracht.

Bei den Herren setzte sich der Niederösterreicher Benjamin Karl im ÖSV-Finale gegen Andreas Prommegger durch. Der hinter Prommegger Qualifikationszweite Karl gewann im Semifinale gegen Simon Schoch.

"Jetzt bin ich als Weltcup-Führender wieder der Gejagte. Das ist ein schönes Gefühl!" war Karl erleichtert, das "relativ schwere Finale" für sich entschieden zu haben.

Prommegger war im ersten Moment verärgert, erneut gegen Karl verloren zu haben, ließ aber gleich die Kampfansage folgen: "Es war sehr knapp. Meine Zeit kommt noch. Den Benji krieg ich schon noch."

Mit Anton Unterkofler landete hinter dem Schweizer ein weiterer ÖSV-Boarder in den Top Vier, auch Siegfried Grabner und Ingemar Walder schafften es ins Viertelfinale, in dem sie Prommegger bzw. Unterkofler unterlagen. Lukas Mathies scheiterte in der Quali und wurde 38.

ÖSV-Damen trumpften auf

Bei den Damen gewann  Julia Dujmovits im Final-Duell mit der Schweizerin Fraenzi Maegert-Kohli. Die Burgenländerin hatte sich im Semifinale gegen die am Ende drittplatzierte Deutsche Amelie Kober durchgesetzt.

"Mein letzter Sieg war 2007. Das ist schon sehr cool, denn ich war dazwischen viel verletzt (zwei Kreuzbandrisse, Knöchelbruch/Anm.). Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich wieder voll zurück bin, stärker als je zuvor", freut sich Dujmovits auf die nächsten Rennen.

Mit Claudia Riegler auf Platz sechs und Sabine Schöffmann als Zehnte schafften es zwei weitere ÖSV-Boarderinnen in die Top Ten.

Heidi Neururer als 17., Ina Meschik auf Rang 18 und die 40. Marion Kreiner komplettierten ÖSV-Ergebnis.

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