Prommegger hat sich mehr ausgerechnet

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Durch die Nullnummer im abschließenden Parallelslalom hat das österreichische Team bei den Snowboard-Weltmeisterschaften in Stoneham sein Ziel nicht erreicht.

Statt der angestrebten fünf Medaillen gab es deren drei, zum Abschluss wurden es bei erneut klirrender Kälte die Ränge vier durch Andreas Prommegger bzw. fünf durch Marion Kreiner.

"Habe den Fokus verloren"

Die nächsten Weltmeisterschaften finden 2015 in Kreischberg bei Murau statt.

Im Slalom schien Prommegger nach seinem Viertelfinal-Sieg gegen Landsmann und Riesentorlauf-Weltmeister Benjamin Karl auf das Finale programmiert, es wurde aber zum dritten Mal WM-Vierter.

"Nach dem Duell mit 'Benji' habe ich leider den Fokus etwas verloren", sagte Prommegger. "Deshalb sind mir auch einige Fehler passiert." Kreiner: "Ich bin gekommen, um eine Medaille zu gewinnen. Jetzt fahre ich mit leeren Händen heim.

Dujmovits erleidet Erfrierungen

Besonders gelitten hat Julia Dujmovits. Die Riesentorlauf-Zweite bestritt den Slalom mit Erfrierungen zweiten Grades an der linken großen Zehe und landete auf Rang zehn.

Am Mittwoch wird die Burgenländerin in Eisenstadt u.a. von Landeshauptmann Hans Niessl empfangen, um die erste Wintersportmedaille des Bundeslands zu feiern.

Dujmovits' nächstes Ziel: "Ich will für das Burgenland die erste Olympiamedaille in Sotschi holen."

Zwiespältiges Resümee

Das WM-Resümee von Christian Galler, sportlicher Leiter für Snowboard im ÖSV, fiel zwiespältig aus:

"Wir haben unser Ziel nicht ganz erreicht. Positiv stimmt mich, dass wir im Parallelriesentorlauf durch Benjamin Karl und Julia Dujmovits und im Snowboardcross durch Markus Schairer in zwei Sparten Medaillen geholt haben."

Bei den Freestylern hat es durch Clemens Schattschneider und Adrian Krainer die Ränge fünf und acht gegeben.

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