Tödlicher Unfall von Zoricic überschattet Finale

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Das Finale im Skicross-Weltcup in Grindelwald wird durch einen tödlichen Sturz des Kanadiers Nick Zoricic überschattet.

Der 29-Jährige fährt in seinem Achtelfinal-Lauf den letzten Sprung zu weit außen an, springt direkt in die Fangzäune und überschlägt sich mehrfach.

Er bleibt regungslos im Zielbereich liegen. Die Reanimationsversuche der Einsatzkräfte bleiben erfolglos. Nach rund 45 Minuten wird Zoricic per Helikopter abtransportiert, das Rennen wird abgebrochen.

Absagen nach Todesfall

Um 15 Uhr erfolgte die offizielle Bestätigung des Todesfalls. Als Todesursache wird in einer FIS-Aussendung ein Neurotrauma angegeben. Der Weltverband sagt aufgrund des tragischen Falls auch das für Sonntag geplante letzte Saisonrennen ab.

In seiner Karriere holte der Kanadier zwei Podestplätze im Weltcup, bei seiner einzigen WM-Teilnahme belegte er 2011 Rang acht.

Für den kanadischen Verband ist es bereits der zweite Schicksalsschlag in diesem Jahr. Am 19. Januar war Freestyle-Ass Sarah Burke nach einem Sturz im Superpipe-Training in Park City ihren Verletzungen erlegen.

"Schwerer Verlust für den Sport"

Der Österreicher Max Gartner, Verbands-Präsident von Alpine Canada, war erschüttert. "Nik war ein talentierter Rennläufer und als großartiger Mensch bei allen sehr beliebt", schrieb Gartner in einer Stellungnahme. "Unsere Gedanken sind nun vor allem bei Nik's Eltern und seiner Familie."

Auch der ÖSV sprach in einer Aussendung sein Mitgefühl aus. "Wir verlieren mit Nick Zoricic einen großartigen Menschen, vorbildlichen Sportler und guten Freund."

"Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie und seiner Mannschaft, denen wir unser aufrichtiges Mitgefühl aussprechen möchten. Dieser schwere Verlust für unseren Sport macht uns alle zutiefst betroffen", wird Sabine Wittner, sportliche Leiterin für Skicross im ÖSV, zitiert.

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