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Rennrodler kämpfen in Königssee um Weltcup-Punkte

Kaum hatte der Weihnachtsfriede begonnen, war er auch schon vorüber.

Österreichs Rennrodler haben das Jahr 2012 mit der nationalen Meisterschaft, intensivem Training, viel Kopfarbeit und etlichen Stunden in der Werkstatt ausklingen lassen.

Am Neujahrstag erfolgte die Anreise ins Berchtesgadener Land, wo am kommenden Wochenende auf der Kunsteisbahn am Königssee wieder um Weltcup-Punkte gefahren wird.

Die Deutschen ärgern

„Wir arbeiten mit viel Einsatz und Leidenschaft und wollen uns im Neuen Jahr mit Erfolgserlebnissen dafür belohnen“, sagt ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl und schickt nach:

„Es warten noch jede Menge Höhepunkte wie die Weltmeisterschaft in Whistler oder die Olympia-Generalprobe in Sotschi, da wollen wir unbedingt ganz vorne dabei sein.“

Königssee dient als Standortbestimmung, um zu sehen ob der Weg stimmt. „Die Deutschen bleiben in sämtlichen Disziplinen die Favoriten, vielleicht können wir sie aus der Reserve locken“, so Friedl.

Alle jagen Wendl/Arlt

Im Doppelsitzer erheben sowohl Peter Penz und Georg Fischler als auch Andreas und Wolfgang Linger Anspruch auf einen Podestplatz.

Der Sieg führt zwar über die im Gesamt-Weltcup überlegen führenden Tobias Wendl und Tobias Arlt.

Doch die heimischen Schlitten wollen weiter Boden gut machen und den vierfachen Saisonsiegern auf deren Heimbahn das Leben so schwer wie möglich machen.

Kampf um die Startplätze

Bei den Einsitzern sind Manuel und Daniel Pfister gesetzt, Wolfgang Kindl und Reinhard Egger müssen sich im Nationencup für den Weltcup-Entscheidung qualifizieren.

Manuel Pfister, heuer bereits zwei Mal Sechster und vergangene Woche Schnellster bei den heimischen Meisterschaften, hat wohl die besten Karten auf einen Spitzenplatz, aber auch die Formkurve von Bruder Daniel und Wolfgang Kindl, zuletzt Neunter in Sigulda, weist nach oben.

Nina Reithmayer, die sich im alten Jahr ihren fünften Meistertitel holte, ist bei den Damen gesetzt, Mona Wabnigg und Birgit Platzer müssen sich für die Entscheidung erst qualifizieren.

Die Deutsche Tatjana Hüfner muss ihren Start hingegen absagen, die Olympiasiegerin und viermalige Weltmeisterin lässt die fünfte Station des Viessmann Rennrodel-Weltcups aufgrund von Rückenproblemen aus.

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