"Sotschi wird fantastisch"

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Große Summen

"Wir haben uns selbst den Druck auferlegt, alles ein, zwei Monate vor Beginn der Spiele fertig zu haben", erklärte Wolf, der in Sotschi Herr über ein Bauvolumen von 2 Milliarden Euro ist.

Damit ist die BasEl laut seinen Angaben der zweitgrößte private Investor überhaupt.

Auch an der Umfahrung der "City of Sotschi", die teilweise aber immer noch eine große Baustelle ist, ist das Unternehmen beteiligt. Von den acht Tunnels sind 75 bis 80 Prozent fertig.

Verbesserung der Verkehrswege

Für Olympia sind insgesamt an die 50 Milliarden Dollar verbaut worden. Die Eisenbahn, die den Küsten-Cluster mit jenen im knapp 50 Kilometer entfernten Berg-Cluster verbindet, war das ehrgeizigste Projekt der Russen.

Probefahrten hat es bereits gegeben. In rund dreißig Minuten kann der Weg von den Schauplätzen der Eis- zu jenen der Schneebewerbe dann zurückgelegt werden.

Derzeit geht es allerdings noch über eine Landesstraße, das kann bei viel Verkehr auch zwei Stunden dauern. Die neue Straße ist jedoch bereits fertiggestellt, sie wird dem wegen der vielen Baustellen noch unentwegt rollenden Schwerverkehr aber noch nicht ausgesetzt.

Der etwas andere Ablauf

Auch wenn das Geld bei der Verwirklichung von Olympia im Putin-Land scheinbar keine Rolle gespielt hat, so galt es doch eine große Hürde zu überwinden.

"Es war hier bisher üblich, die Pläne an die Leistungen anzupassen. Hier muss aber nach Plan gearbeitet werden", erläuterte Wolf, der aber nicht an der Fertigstellung aller notwendiger Bauten zweifelt.

"Wir müssen ja rechtzeitig fertig werden. Wir können Olympia nicht verschieben. Aber ich bin absolut positiv eingestellt. In bin überzeugt, dass es fantastische Spiele werden."

Wohneinheiten gehen in den Verkauf

Wenn nach den Olympischen Spielen und den Paralympics der letzte Sportler aus dem Olympischen Dorf ausgezogen ist, sollen die ersten neuen Besitzer in die verschiedenen Wohneinheiten einziehen.

Angeboten wird eine Einzimmerwohnung genauso wie Einheiten mit 160 Quadratmeter. "Die Nachnützung ist die Herausforderung. Der Verkaufsprozess kann noch nicht gestartet werden, weil noch offene Fragen sind", sagte Wolf, der den Quadratmeterpreis mit 5.000 Dollar (3.687,04 Euro) angibt.

Ein angemessener Preis in einer aufstrebenden Region, wie er meint. "Man wohnt am Meer, wo man schwimmen gehen kann. Ist aber auch gleich in den Bergen, um dort Skizulaufen."

Wer also 2014 den Formel-1-Grand-Prix von Russland vom eigenen Balkon aus sehen will, hat jetzt noch die Gelegenheit, sich diesen Traum zu erfüllen. Die Rennstrecke in Sotschi führt angrenzend an das Athletendorf direkt durch den Olympiapark.

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