Pfeifer hört die Signale

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Pfeifer hört die Signale

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Der dreifache Olympia-Teilnehmer Viktor Pfeifer hat am Dienstag das Ende seiner Eiskunstlauf-Karriere bekannt gegeben.

Elf Tage nach seinem 27. Geburtstag führte der Vorarlberger an, sich nun Herausforderungen als Trainer sowie seinem Master-Studium widmen zu wollen.

Ausschlaggebend für den Rücktritt seien aber Signale des Körpers gewesen. Pfeifer war in den vergangenen Jahren bester ÖEKV-Athlet.

"Bereit für ein neues Kapitel"

"Heute kann ich sagen, dass ich für ein neues Kapitel in meinem Leben bereit bin", hieß es in einer Aussendung des Sportlers des Dornbirn SC.

"Ich denke, dass man als erfahrener Sportler spürt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um die aktive Karriere zu beenden. Mein Körper hat mir speziell in dieser vergangenen Saison Signale gegeben, dass man sich nicht andauernd mit den schwierigen Sprungelementen belasten kann."

Drei Olympia-Teilnahmen

Pfeifer hat im Februar bei den Olympischen Spielen in Sotschi als 26. des Kurzprogramms die Kür verpasst. 2006 in Turin war er 22. und 2010 in Vancouver 21. geworden.

Als die besten WM-Platzierungen des Hobby-Musikers stehen 20. Plätze von Turin 2010 und London/Kanada 2013 zu Buche. Einmal schaffte es der neunfache österreichische Meister (erstmals 2005) in die EM-Top-10, und zwar im Vorjahr als Achter in Zagreb.

Es wird studiert

"Leider konnte ich nach meiner Sprunggelenkverletzung vor Sotschi nicht mehr an Top-Leistungen anknüpfen, aber auch das gehört zum Sport dazu", erklärte der in den USA in Wilmington/Delaware lebende Betriebswirt.

Dort will er nun auch das Master-Studium absolvieren. "Ich kann mit positiven Gefühlen auf die vergangenen Jahre blicken." Seine Erfahrungen will Pfeifer künftig auch gerne dem österreichischen Eiskunstlauf zur Verfügung stellen.

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