"Die Serie macht mich sehr stolz"

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Thomas Morgenstern bleibt im Sommer-Grand-Prix der Skispringer das Maß aller Dinge.

Der Gesamt-Weltcupsieger gewann am Sonntag in Hinterzarten auch den vierten Einzelbewerb dieser Serie mit 108,5 und 104,5 Metern sowie 268,9 Punkten exakt elf Zähler vor dem Polen Kamil Stoch. Der Deutsche Richard Freitag landete weitere vier Punkte dahinter auf dem dritten Rang.

Kofler verpasste Quali

Für die weiteren Österreicher lief es nach dem Sieg im Teambewerb am Samstag heute nicht nach Wunsch. Andreas Kofler scheiterte mit einem schlechten Sprung bereits in der Qualifikation. Manuel Fettner erreichte Rang 17, Michael Hayböck Rang 21 und Andreas Stolz kam nicht ins Finale.

Nicht am Start waren u.a. Gregor Schlierenzauer, Wolfgang Loitzl und Martin Koch.

Punktemaximum und Bosna-Party

Morgenstern führt damit in der Gesamtwertung nach vier von elf Bewerben mit dem Punktemaximum und 171 Zählern Vorsprung auf Stoch.

"Das war heute ein schwieriges Springen, weil meine Konkurrenten vor mir alle sehr weit gesprungen sind und ich dann irgendwie noch einen draufsetzen musste. Mit zwei sehr guten Sprüngen war das zum Glück möglich. Die Serie, die ich im Moment hinlege, macht mich sehr stolz. Schön, dass es auch beim 30. Jubiläum des Sommerskispringens von Hinterzarten geklappt hat. Als Belohnung hat sich unser Koch für heute Abend eine kleine Überraschung überlegt. Im Tourbus steigt später noch eine kleine Bosna-Party", so ein glücklicher Morgenstern, der inklusive Teamspringen nun sechsmal in Folge an der Spitze des Feldes stand.

Weiter Stationen

Der nächste Bewerb geht am Freitag in Courchevel in Szene, am kommenden Sonntag folgt Einsiedeln.

Nach 14 Tagen Pause geht es für zwei Springen nach Hakuba (JPN) sowie nach Almaty in Kasachstan (30.8.).

Der Sommer-Grand-Prix wird dann erst Anfang Oktober mit dem Heimbewerb für Morgenstern und Co. in Hinzenbach (1.10.) sowie in Klingenthal (3.10.) abgeschlossen.

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