"Ein Traum ist wahr geworden"

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Stefan Kraft und Michael Hayböck haben am Montag für einen österreichischen Doppelsieg beim Tournee-Auftakt in Oberstdorf gesorgt.

"Das ist unglaublich, ich bin sprachlos und demütig. Bie dieser Konkurrenz ist das eine fantastische Leistung", streut Ernst Vettori, sportlicher Leister im ÖSV, dem Duo Rosen.

Im Interview sprechen die beiden Zimmerkollegen über den Start nach Maß sowie ihre Freundschaft:

Frage: Gibt es ein Geheimrezept, warum die Österreicher bei der Tournee ständig so stark sind?

Stefan Kraft: Das kann ich nicht sagen. Aber heuer war es nur eine Frage der Zeit, bis jeder von uns am gleichen Tag einen sehr guten Wettkampf zeigt. Es war jeder schon einmal ganz gut. Wir waren aber nie geschlossen gut. Dass es heute passiert, ist natürlich für das ganze Team sehr erfreulich. Das zeigt, dass wir immer, wenn es darauf ankommt, topvorbereitet dastehen.

Frage: Beschreiben Sie Ihre Gefühle nach dem ersten Weltcuperfolg?

Kraft: Es ist ein Traum wahr geworden. Beim Tournee-Start den ersten Sieg, das ist genial. Es waren sehr schwierige Verhältnisse, ich habe mich aber nicht durcheinanderbringen lassen. Ich habe gewusst, was ich zu tun habe, das war zweimal die Kante zu erwischen. Das ist mir perfekt gelungen. Cool, dass es gereicht hat.

Frage: Wie eng ist die Freundschaft zwischen Ihnen beiden?

Kraft: Wir sind seit Ende des letzten Winters gemeinsam im Zimmer. Es ist einfach nett, mit einem Gleichaltrigen. Wir verstehen uns blendend. Es ist alles einfach, es ist eine gute Freundschaft. Man freut sich richtig, wenn man gemeinsam wo hinfährt und trainiert. Es passt einfach alles, das macht vieles einfacher und unkomplizierter. Fußball ist das Einzige, bei dem wir uns nicht verstehen, weil er Barcelona-Fan ist und ich Bayern-Fan bin.

Frage: Können Sie es leichter verschmerzen, dass ihr Zimmerkollege vor Ihnen gewonnen hat?

Michael Hayböck: Von meiner Warte aus ist es der allerschönste zweite Platz. Beim Tournee-Start mein bestes Weltcupergebnis zu machen und vor allem, wenn der Zimmerkollege gewinnt. Ich bin sehr, sehr glücklich.

Frage: Ist es ein Vorteil, mit dem Teamkollegen in der Tournee-Wertung vorne zu liegen?

Hayböck: Wir werden uns sicher gegenseitig mitziehen. Ich glaube schon, dass wir uns dadurch einen Vorteil holen können. Und uns gegenseitig motivieren und unterstützen können und den anderen das Leben möglichst schwer machen.

 

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