Nächster Schritt zur Winter-Form

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Schlierenzauer und Co. bereit für Sommer-GP-Finale

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Erstmals in diesem Sommer waren am Sonntag in Hinzenbach unter anderem auch Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern beim Skispringer-Grand-Prix am Start.

Die ÖSV-Asse werden auch am Mittwoch beim Finale der Sommer-Serie in Klingenthal antreten.

Dort möchte man nach den ersten in Oberösterreich gewonnenen Erkenntnissen einen weiteren Fortschritt machen.

Der Kitzel ist immer dabei

Vor rund 9.000 Zuschauern an der kleinen Schanze in Hinzenbach gab es noch keinen Podestplatz der ÖSV-Adler, doch die Sommerkonkurrenzen sind nur eine Momentaufnahme auf dem Weg in den WM-Winter.

"Es ist immer wieder ein bisserl ein Kitzel dabei, auch wenn es nur ein Sommer-GP ist unter Anführungszeichen", gestand Schlierenzauer, der sich als Fünfter am besten aus dem ÖSV-Team geschlagen hatte.

"Der Weg stimmt. Die Sprünge sind noch nicht ganz am Punkt, aber jetzt gilt es die Körner zu holen, wo man weiß, wo sie liegen", weiß der Tiroler, woran er arbeiten muss.

"Noch zwei Monate Zeit"

Er wird ebenso wie Morgenstern, der am Sonntag ebenfalls erstmals im diesjährigen Sommer-GP teilgenommen hat, auch in Klingenthal am Start sein.

"Man will wissen, wie schaut es aus, wo stehe ich? Die Sprünge waren noch nicht das, was ich schon drauf gehabt habe. Aber ich werde mich mit dem Wissen, dass noch zwei Monate Zeit sind, für den Winter vorbereiten", sagte der Kärntner.

ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner bedauerte, dass es vor heimischem Publikum nicht zumindest für einen Stockerlplatz gereicht hat.

"Aber wir sind zum Teil noch im Aufbau. Vom technischen und körperlichen Aufbau her bin ich zufrieden", konstatierte der gebürtige Oberösterreicher.

Lieber jetzt als im Winter

Andreas Kofler war übrigens den gestrengen Augen der Materialkontrolle aufgefallen und wegen eines Anzugproblems disqualifiziert worden.

Pointner: "Das war gerechtfertigt. Es ist schwierig, es gibt ganz viele Richtlinien. Wir müssen sehr viele Anzüge bauen, da war eine Naht eine Spur versetzt."

Doch ihm ist es wie wohl auch Kofler lieber, dass es jetzt und nicht im Weltcup-Winter passiert ist.

Ein Morgenstern reicht nicht

Der Springerzirkus muss sich an die engen, sehr nahe am Körper anliegenden Anzüge gewöhnen, die Resonanz ist eine gemischt-kritische.

"Man muss immer mehr absprungkräftig und athletisch sein", sagte Morgenstern und Kofler bestätigte, was auch Schlierenzauer schon wiederholt gesagt hat: "Man wird weiter unten extrem schnell."

Auf die Frage, ob es für solche Dinge nicht eines Athletensprechers bedürfe, meinte Morgenstern: "Thomas Morgenstern wird nicht eine ganze Sportart verändern. Es gibt genügend Leute, die sich damit beschäftigen."

Und natürlich gibt es unter den Sportlern zum Beispiel auch aufgrund der körperlichen Beschaffenheit völlig verschiedene Interessen.

"Jeder würde nur für sich das Beste herausholen", glaubt etwa Manuel Fettner.

Wer holt sich Meistertitel?

Die ÖSV-Adler in der Besetzung Schlierenzauer, Morgenstern, Michael Hayböck, Fettner, Kofler und Martin Koch, wollten schon am Montag nach Klingenthal reisen.

Von Freitag bis Sonntag stehen dann noch die österreichischen Meisterschaften in Bischofshofen (Großschanze) und Villach (Normalschanze) auf dem Programm.

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