Stöckl hält Weltrekord in Vikersund für möglich

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Die besten ÖSV-Skispringer bereiten sich in der Heimat auf die WM in Falun vor und verzichten auf die Skiflug-Weltcupbewerbe am Wochenende in Vikersund.

Dort geht es in Abwesenheit von Spitzenreiter Stefan Kraft um die Weltcupführung, auch die Verbesserung des Weltrekords von 246,5 Meter ist auf dem Riesenbakken in Norwegen möglich.

Weil der erste WM-Bewerb am Samstag (21.2.) auf der Normalschanze in Szene geht, verzichten die Österreicher auf das Skifliegen. Die vom Tiroler Alexander Stöckl betreuten Norweger treten in den Heimbewerben hingegen beinahe in voller Stärke an.

Norwegen tritt vollzählig an: "Alle wollen fliegen"

"Die Athleten wollen alle fliegen. Wir freuen uns sehr darauf, das ist für uns noch ein Großereignis vor der WM", erklärte Stöckl gegenüber der APA. Danach bleibe ohnehin noch zwei bis drei Tage Zeit zur Einstimmung auf die Normalschanze.

Doch zunächst wollen Anders Fannemel, Rune Velta und Co. ihre Flieger-Qualitäten ausspielen. Die Wetterprognosen sind gut, die Schanze ist bestens präpariert. "Wenn alle Voraussetzungen passen, dann ist ein Weltrekord absolut möglich", betonte Stöckl.

Die aktuelle Bestmarke hat der inzwischen zurückgetretene Norweger Johan Remen Evensen 2011 in Vikersund erzielt.

Fannemel, der zuletzt in Titisee-Neustadt seinen zweiten Saisonsieg gefeiert hatte, steht mit der zweitgrößten Weite von 244,5 Meter zu Buche, Velta war ebenfalls 2012 bei 243 Meter gelandet.

Prevc greift nach Weltcup-Gesamtführung

Von den Verfolgern Krafts im Weltcup tritt der zweitplatzierte Peter Prevc in Vikersund an. Der Slowene, der vergangene Saison Skiflug-WM-Dritter und -Weltcupsieger war, hat 58 Punkte Rückstand auf den Salzburger.

Der drittplatzierte Tscheche Roman Koudelka verzichtet im Hinblick auf die WM auf den Flug nach Norwegen, der viertplatzierte Deutsche Severin Freund (95 Punkte zurück) ist hingegen dabei. Fannemel hat als Sechster 310 Punkte Rückstand auf Kraft.

Aus dem Kreis der Schützlinge Stöckls fehlt nur der rekonvaleszente Anders Bardal. Der Normalschanzen-Weltmeister wird am Montag die ersten Sprünge nach einem Mitte Jänner in Wisla erlittenen Handgelenksbruch absolvieren.

"Er konnte das Kraft- und Techniktraining wie geplant durchziehen, mit einer Schiene sollte beim Springen alles klappen", meinte Stöckl.

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