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Kein Schenkelklopfen

Ein gewohnter Begleiter für ihn wird wieder Physio Herbert Leitner sein, der Morgenstern beim Schuhbinden, Anschnallen etc. hilft.

"Es hat echt tipp-topp funktioniert, aber es war auch für den Kopf anstrengend", schilderte Morgenstern, der sein übliche Routine vor dem Sprung völlig umkrempeln musste.

Selbst das berühmte Schenkelklopfen mit beiden Händen auf dem Zitterbalken musste er weglassen.

Von den Schmerzen her sei alles "in einem Okay-Zustand". "Ich freue mich auf Garmisch, es ist aufs Neue eine große Herausforderung für mich. Ein bisserl ist die Schanze hier wie Titisee-Neustadt, warum sollte es hier nicht klappen?", fragt sich Morgenstern.

Unter Zugzwang

Im Reigen der sieben Springer für Rot-weiß-rot ist neben dem siebentplatzierten Michael Hayböck natürlich der Titelverteidiger Gregor Schlierenzauer keinesfalls schon abzuschreiben.

20,3 Punkte scheinen viel, doch noch sind sechs Wettkampf-Sprünge bei dieser Tournee zu absolvieren. "20 Punkte sind zum Aufholen, aber in Garmisch sollte was kommen, das ist klar, sonst wird's eng", meinte Schlierenzauer.

Den richtigen Weg gegangen

Am wenigsten beachtet aus diesem Quartett ist Hayböck, der sich mit drei Siegen im Kontinentalcup viel Selbstvertrauen und dem ÖSV den siebenten Fixstartplatz bei der Tournee gesichert hat.

Rang sieben in Oberstdorf war das zweitbeste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere. "Ich habe mich voll auf die Kontinentalcups eingelassen und bin sehr glücklich, dass ich es im Weltcup so umsetzen habe können", freut sich der 22-jährige Oberösterreicher.

"Man sieht, wenn man im Kontinentalcup eine gute Form aufbaut, kann man im Weltcup gut mitspringen."

Nichts zu verlieren

"Ich traue jedem der vier zu, dass er die Tournee gewinnen kann", ist sich Cheftrainer Pointner sicher. Er wird die Silvesternacht zu seinem 43. Geburtstag am Neujahrstag wie immer im etwa 45 Autominuten entfernten Innsbruck verbringen.

"Wir können nichts verlieren, wir können nur einen neuen Rekord aufstellen. Die fünf Siege en suite sind schon Rekord", beteuerte Pointner.

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