Mehr Gefühl, weniger Vollgas

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Morgenstern: Der Weg Richtung Sotschi 2014 stimmt

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Thomas Morgenstern kommt am Sonntag als Vorjahrssieger zum Tournee-Finale nach Bischofshofen.

Dieser 22. Weltcupsieg des Kärntners sollte bis heute sein letzter bleiben. Erfolgserlebnisse im Sport waren seither rar, bei der Tournee lief es für den 26-Jährigen bis gar nicht nach Wunsch.

Privat gab's mit der Geburt von Tochter Lilly dafür einen Höhepunkt. Doch spätestens bei der WM Ende Februar will der Olympiasieger, Weltmeister und Weltcup-Gewinner wieder an der Spitze mitmischen.

Mehr Gefühl statt Vollgas

Heinz Kuttin, Stützpunkttrainer und eine Vertrauensperson Morgensterns, sieht den Jung-Vater auf einem guten Weg.

"Thomas ist voll motiviert und steht in einem Arbeitsprozess", erklärte der Kärntner. Morgenstern habe wegen des späteren Einstiegs im Sommer Probleme mit der Umstellung auf die engeren Anzüge gehabt.

"Thomas springt sehr aggressiv. Jetzt darf er nicht mehr Vollgas geben, sondern muss mehr mit Gefühl springen", sagte Kuttin.

Sotschi 2014 als Fernziel

Beim Saisonauftakt habe das auch sehr gut geklappt, danach habe Morgenstern etwas den Faden verloren und sei unsicher geworden, meinte Kuttin.

"Aber er arbeitet sehr gut, ich bin überrascht, wie er das wegsteckt."

Morgenstern selbst wirkt nach außen hin locker und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

"Für die Phase, in der ich jetzt stehe, läuft es ganz gut", betonte der Athlet des SV Villach.

Sein erklärtes Fernziel ist Sotschi 2014. Dort will er den Olympiasieg von Turin 2006 wiederholen.

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