Skisprung-Manager Edi Federer gestorben

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Die Windfahnen im Skisprung-Lager wehen auf Halbmast.

Denn der ehemalige Springer und langjährige Manager Edi Federer ist am Mittwoch im Alter von 57 Jahren zu Hause gestorben.

Der Salzburger litt an einer rätselhaften Nerven-Erkrankung.

Platz zwei bei der Tournee

Der Pongauer stammte aus Mühlbach am Hochkönig und sprang dann als Aktiver jahrelang für den Skiclub Pfarrwerfen.

Seinen größten sportlichen Erfolg feierte Federer bei der Vier-Schanzen-Tournee 1974/1975.

Damals wurde er bei einem rot-weiß-roten Dreifach-Sieg hinter Willi Pürstl und vor Karl Schnabl Zweiter.

Große Erfolge mit "Goldi"

Zahlreiche Siege durfte Federer nach seiner aktiven Karriere feiern, nämlich als Manager von einigen der erfolgreichsten Springer.

So betreute er unter anderem Andreas Goldberger von 1992 bis 2003.

"Goldi" gewann in dieser Zeit zwei Mal Olympia-Bronze, unzählige WM-Medaillen in allen Farben, drei Mal den Gesamt-Weltcup und zwei Mal die Vier-Schanzen-Tournee.

Federer stand dem Oberösterreicher auch in der schwierigen Zeit des Kokain-Skandals als väterlicher Freund und Berater zur Seite.

Rückzug vor zwei Jahren

Danach war Edi Federer noch für Adam Malysz, Thomas Morgenstern und das polnische Skisprung-Nationalteam tätig.

Vor zwei Jahren zog er sich aber wegen seiner schweren Erkrankung zurück.

Als Morgenstern im November 2011 zum "Sportler des Jahres" gewählt wurde, widmete er die Auszeichnung auch Federer, den er regelmäßig besuchte.

"Ohne ihn wäre ich nicht da, wo ich heute bin", sagte er damals am Rande der Gala im Gespräch mit LAOLA1.

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