Zweiter Weltcup-Sieg für Pittin

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Österreichs Nordische Kombinierer sind auch am Samstag beim Weltcup in Chaux-Neuve im geschlagenen Feld gelandet.

Dafür zitterte das Publikum beim Herzschlag-Finale an der Spitze mit seinem Lokalmatador Jason Lamy Chappuis, doch der Franzose musste sich zeitgleich im Foto-Finish neuerlich dem Italiener Alessandro Pittin beugen.

Für das idente Siegerfoto wie am Freitag sorgte der Deutsche Fabian Rießle, der mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand wieder Dritter wurde.

Bieler bester Österreicher

Pittin, der damit seinen zweiten Weltcupsieg feierte, triumphierte als 22. nach dem Springen im 10-km-Lauf nach schnellen 22:48,6 Minuten. In dem enorm knappen Rennen lagen die ersten elf innerhalb von nur 8,6 Sekunden.

Der erste Österreicher im Ergebnis fand sich nach Platz 15 durch Tomaz Druml am Freitag diesmal sogar nur auf Platz 18. Christoph Bieler, als bester ÖSV-Starter im Springen Zehnter, wies 25,8 Sekunden Rückstand auf.

In die Punkteränge kamen auch noch Mario Stecher als 21. (+41,7) und gerade noch Lukas Klapfer als 30. (1:32,4). Druml wurde nach einem Frühstart disqualifiziert, Willi Denifl trat nach dem Sprung nicht mehr an.

Nicht zufrieden

Österreichs Team musste neuerlich auf Bernhard Gruber verzichten, der an einer Verkühlung laboriert. Ob er im dritten Bewerb am Sonntag (11.30/15.45 Uhr) starten kann, wollte man erst kurz vor dem Probedurchgang entscheiden.

"Trotz der schlechten Ausgangsposition nach dem Springen haben unsere Athleten Kampfgeist bewiesen. 'Bieles' hat sich in der Führungsgruppe festgekrallt und Mario hat leider den Zug mit den Norwegern verpasst, dann aber alles versucht, um noch heran zu kommen", versuchte ÖSV-Cheftrainer Bard Jörgen Elden die Positiva hervorzukehren. Zufrieden könne man mit diesem Resultat freilich nicht sein.

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