Kompletter Umbau im ÖSV-Biathlon-Team

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Überraschung im österreichischen Biathlon: Remo Krug löst Reinhard Gösweiner als Cheftrainer ab.

Der 49-jährige Deutsche war in den letzten drei Saisonen Trainer der DSV-Damen im IBU-Cup.

Mit der Bestellung von Remo Krug als neuen Cheftrainer geht auch eine Strukturänderung einher.

Gößweiner soll gehalten werden

"Remo Krug ist ein absoluter Fachmann und seit über 20 Jahren als Trainer im Biathlon-Bereich tätig. Er hat viele Jahre lang sehr erfolgreich in der Biathlonhochburg Ruhpolding gearbeitet und bringt klarerweise auch neue Ideen und neuen Schwung mit", meint Markus Gandler zum neuen Cheftrainer.

Der Trainerwechsel ist eine Reaktion auf die mäßigen Saisonen der letzten zwei Jahre: "Es war einfach eine Veränderung notwendig."

Der bisherige Cheftrainer Gößweiner und Alfred Eder sollen aber im Verband gehalten werden: "Gespräche dahingehend werden geführt."

"Klare, nachvollziehbare Entscheidungen"

Krug setzt neben harter Arbeit auch auf Teamgeist: "Ich möchte ein Team aufbauen, in dem alle an einem Strang ziehen, auch wenn eine solche Struktur natürlich erst wachsen muss."

Seine Herangehensweise an die neue Aufgabe beschreibt der Deutsche so: "Im Mittelpunkt stehen Training, Lehrgänge und Wettkämpfe, aufgrund derer es klare, nachvollziehbare Entscheidungen für alle Athleten geben wird. Am Ende wollen wir schließlich alle das Gleiche und das ist sportlicher Erfolg."

"Erfahrener, kompletter Trainer"

ÖSV-Sportdirektor Hans Pum glaubt, dass Krug das Team wieder in die Erfolgsspur zurückführen kann.

"Remo Krug war früher selbst Athlet und ist ein erfahrener, kompletter Trainer mit enormen Know-How, was sowohl den Lauf-, als auch den Schießbereich betrifft", so der Oberösterreicher.

"Zudem steht er für deutsche Tugenden wie Gründlichkeit, Zuverlässigkeit und Akribie in der Trainingsplanung. Ich freue mich, dass er bei uns ist und wünsche ihm für seine Aufgabe alles Gute." 

Auch neuer Damen-Chef

Auch bei den Damen wird die Cheftrainer-Position neu besetzt.

Der bisherige Verantwortliche Markus Michelak soll dem Verband aber ebenfalls erhalten bleiben.

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