Pedasü-Erdäpfel und Gabalier

Die WM ist eröffnet! Mit einer spektakulären Show, viel Krach, Live-Musik und einem Feuerwerk wurde das Spektakel mitten in Vail eröffnet. Es war die von mir gewünschte pompöse Show – das können die Amis einfach.

Zuvor ging es bereits im Ski Haus Austria rund. Alles was Rang und Namen hat, tummelte sich im Hotel Pepi Gramshammer. Neben dem ÖSV-Speed-Team statteten auch Marlies Schild, Michael Walchhofer, Patrick Otrlieb und Andreas Gabalier dem Österreicher-Haus einen Besuch ab. Letzterer verzichtete zum Glück darauf, die Bundeshymne zu singen. Sein großer Auftritt folgt am Mittwoch im Rahmen eines Konzerts in Vail.

Im Ski Haus Austria vergaß man fast, dass man sich in den USA befindet. Nichts erinnerte an die Staaten, schon gar nicht das Essen. Als die offizielle Eröffnung und die Pressekonferenz samt Interviews vorbei waren, ging es ans Buffet. Kürbiscremesuppe, Speck, Käse, Salat, Schnitzel – fast alle Wünsche wurden erfüllt.

Als ich nach einem Tag ohne Mahlzeit gerade am Verschlingen meines Schnitzels samt Petersil-Erdäpfel war, kam plötzlich ein Journalisten-Kollege angerannt und fragte hektisch: „Wie san die Pedasü-Erdäpfel? Zum Empfehlen?“. Er schien ebenfalls ziemlich hungrig zu sein. Ich nickte kurz mit dem Kopf um ihn loszuwerden und mich wieder voll und ganz meinem Schnitzel widmen zu können. In der Tat waren die „Pedasü-Erdäpfel“, wie auch die restlichen Speisen, vorzüglich.

Weiter ging es zur WM-Eröffnung. Hier erinnerte wiederum alles an die USA. Sobald die Stars-and-Stripes-Flagge am großen Screen zu sehen war, brandete Jubel, auf. Ich suchte anfangs vergebens den Grund für das Getöse, ehe mir klar wurde, dass die Fahne bejubelt wird. So sind sie eben, die Amis.

Was erst los sein wird, wenn Lindsey Vonn, Ted Ligety, Mikaela Shiffrin und Co. Medaillen holen? Ich wage nicht, mir das vorzustellen. Aber ich werde euch davon berichten, wenn es so weit ist.

Euer Matthias

PS.: Zur User-Frage bei meinem letzten Tagebuch: Es gab weder eine LAOLA1-interne Quali, noch einen Ringkampf oder sonstiges. Schwabo verließ uns auf eigenen Wunsch, um eine neue Herausforderung zu suchen. Er ist nun selbstständig und betreut unter anderem Snowboarder Benjamin Karl. Kein schlechter Karriere-Schritt.

 

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