WM-Quartier: So nobel wohnen unsere Ski-Stars

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Zumindest in Sachen Quartier ist der ÖSV schon weltmeisterlich!

Keine zehn Minuten sind es mit dem Auto von der Talstation der Planai ins WM-Hotel.

Noch ist es ruhig im Hotel Pichlmayrgut beim LAOLA1-Lokalaugenschein.

Die Auffahrt zum noblen Vier-Sterne-Haus ist trotz dichtem Schneetreiben von der weißen Pracht befreit – im Gegensatz zur Ennstaler Bundesstraße.

Es ist die Ruhe vor dem Sturm im Wohlfühltempel der Österreicher. Aber das wird sich in den nächsten Tagen ändern.

"Liebevolle Gestaltung ins Detail"

Ab Montag ist das Pichlmayrgut fest in ÖSV-Hand – fehlen wird es den rot-weiß-roten WM-Stars an nichts.

Die Zimmer sind im regionalen Alpin-Stil dekoriert, auf der Homepage heißt es: „Die Atmosphäre in den Zimmern lebt von der liebevollen Gestaltung bis ins Detail. Viel Holz und tolle Stoffe erhöhen das Wohlfühl-Erlebnis.“

Jedes Zimmer verfügt über Satelliten-TV und High-Speed-Internet, um die Fans auf den verschiedenen Kanälen (Homepage, Social Media, etc.) zu informieren.

Trainieren und regenerieren

Trainiert wird im großzügigen Fitness-Raum, der von den Konditionstrainern um spezielle Gerätschaften erweitert wurde.

Sollte Klaus Kröll, Elisabeth Görgl und der Rest des WM-Teams die Lust auf Alternativ-Sportarten packen, können sie sich auf dem Tennisplatz oder den Squash-Courts austoben. Der Teamgeist kann auf der Kegelbahn gestärkt werden.

Regeneriert wird im 3.000 m² großen Wellnessbereich mit Außenpool, Innenpool, Whirlpool, verschiedenen Saunen und Dampfbädern. Den Physiotherapeuten wurde ein eigener Arbeitsbereich eingerichtet.

Optimale Bedingungen also für eine optimale WM-Vorbereitung. In den Seminarräumen finden die Teamsitzungen und Videoanalysen statt, genauso die ÖSV-Pressekonferenzen mit den WM-Stars – immer zwei Tage vor dem jeweiligen Rennen.

Schon bei WM 1982 ÖSV-Quartier

Die ÖSV-Stars beziehen schon seit Jahrzehnten ihre Einzel- und Doppelzimmer im Pichlmayrgut, das über 130 Zimmer für 220 Gäste verfügt.

Während der Weltmeisterschaft ist das rund 100-köpfige Austria Ski-Team exklusiv im Vier-Sterne-Haus, das schon bei der WM 1982 ÖSV-Unterkunft war.

Hausherr Christian Steiner erinnert sich noch lebhaft daran zurück, wie er die Stars von damals um Autogramme gebeten hat.


Jenes von Abfahrts-Weltmeister Harti Weirather hat der Unternehmer, der neben dem Hotel Pichlmayrgut auch noch die Pichlmayralm betreibt und an der Hohenhaus Tenne, Europas größter Apres-Ski-Disko beteiligt ist, heute noch.

Das Service-Team kümmert sich um die Wünsche der Ski-Stars, auf die neben einem reichhaltigen Frühstücksbuffet auch ein tägliches WM-Menü mit österreichichischen und internationalen Gerichten wartet.

Ein Großteil der Lebensmittel stammt vom hoteleigenen Bio-Bauernhof.

"Alles da, was man braucht"

Für Lokalmatador Klaus Kröll, der im rund 30 Kilometer entfernten Öblarn daheim ist, war es aufgrund der perfekten Betreuung kein Thema, einen „Heimschläfer“ zu beantragen.

„Wir können uns hier optimal auf die Rennen vorbereiten, haben alles da, was man sich wünschen kann“, erzählt der Steirer im Gespräch mit LAOLA1.

Darüber hinaus hat es auch praktische Gründe: „Als Abfahrer muss ich sehr viel Video-Analyse machen, mich ständig mit den Trainern und Serviceleuten austauschen. Da bin ich im Pichlmayrgut natürlich immer am neuesten Stand.“

Übrigens: Auch für Marcel Hirscher ist im ÖSV-Stützpunkt ein Zimmer reserviert, der Salzburger hat aber bereits angekündigt, dass er es vorzieht, daheim in Annaberg zu wohnen, wo er Abstand vom WM-Trubel gewinnen kann.

 

Stephan Schwabl

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