LAOLA1-Facts zum Super G der Damen

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Es geht endlich los!

Die Damen eröffnen heute (ab 19 Uhr, im LAOLA1-LIVE-Ticker) die Ski-WM 2015 in Vail/Beaver Creek.

Österreichs Damen sind dabei mittendrin, statt nur dabei. Mit Ausnahme des Saison-Auftakts in Lake Louise stand in jedem Super G der Weltcup-Saison zumindest eine Österreicherin am Podest.

Was das ÖSV-Quartett zu sagen hat, die wichtigsten Zahlen zum Super G und wer gegen eine Durststrecke ankämpft:

Das ÖSV-Team:

ANNA FENNINGER: "Das Ziel ist natürlich auch diesmal Gold. Ob das auch funktioniert, weiß man aber im Vorhinein nie. Als Olympiasiegerin weiß man, dass man das Größte schon gewonnen hat und alles danach Zugabe ist. Erwarten tu ich mir gar nichts, das hemmt eigentlich nur. Ich versuche, mich auf das wesentliche zu konzentrieren."

 

ELISABETH GÖRGL: "Ich möchte in erster Linie sehr gut skifahren, schnell skifahren. Dann ist es, glaube ich, auch möglich, dass ich eine Medaille hole. Lindsey ist in bestechendster Form und hat hier unzählige Male trainiert. Ich kann nur versuchen, einen möglichst guten Job zu machen."

 

NICOLE HOSP: "Ich liebe diesen Berg. Er ist technisch, steil und man sieht nur ein, höchstens zwei Tore voraus. Hier wird es sicher keine Zufalls-Siegerin geben. Das gute Gefühl ist mit dem Podestplatz in St. Moritz gewachsen. Vor allem weil die Ergebnisse in der Saison bis dorthin nicht nach Wunsch waren. Dass ich im Super G schnell sein kann, weiß ich. Zählen tut, was rauskommt."

 

CORNELIA HÜTTER: "Es ist natürlich für mich der bisherige Höhepunkt in meiner Karriere. Bei Großereignissen wie bei einer WM dabei zu sein, davon träumt jeder Skifahrer. Ich bin vielleicht nur Außenseiterin, das ist mir bewusst. Die Favoritenrolle nehmen andere ein. Aber wenn man bei einer WM startet, dann will man klarerweise auch mehr. Ich stand heuer noch nie am Stockerl, vielleicht habe ich es mir nur für den richtigen Zeitpunkt aufgespart."

Kurssetzer Roland Assinger: "Für die eigenen Läuferinnen zu setzen, kann auch in die Hose gehen. Und eine Vonn ist in einer derartigen Überform, dass sie auch durch eine Kurssetzung nicht zu stoppen ist."

Läuferin

LL

VAL

COR

MOR

Weltcup

Anna Fenninger          

8    

2    

2    

2

  1. (280 Pkt)

Cornelia Hütter         

5    

8    

4    

5

  1. (172)

Elisabeth Görgl        

12    

1    

8  

out

  1. (154)

Nicole Hosp            

11   

11   

10    

3

  1. (134)

Nicole Schmidhofer     

13   

12  

out    

6

  1. (82)

GOLD (6)

1989 Vail

Ulrike Maier

1991 Saalbach:

Ulrike Maier

1999 Vail:

Alexandra Meissnitzer

2003 St. Moritz:

Michaela Dorfmeister

2011 Garmisch:

Elisabeth Görgl

2015 Beaver Creek:

Anna Fenninger

SILBER (3)

1989 Vail:

Sigrid Wolf

1993 Morioka:

Sylvia Eder

1999 Vail:

Renate Götschl

BRONZE (4)

1991 Saalbach:

Anita Wachter

1999 Vail:

Michaela Dorfmeister

2007 Are:

Renate Götschl

2009 Val d\'Isere:

Andrea Fischbacher

Die Piste

Name

Raptor

Start

3.320 m

Ziel

2.730 m

Streckenlänge

1.830 m

Höhendifferenz

590 m

Kurssetzer

R. Assinger (AUT)

Mancuso zeigt die Piste:

 

Top 3 der bisherigen Super-G-Saison:

Erste

Zweite

Dritte

Lake Louise

Gut (SUI)

Vonn (USA)

Maze (SLO)

Val d\'Isere

<span style=\'color: #ff0000;\'>Görgl (AUT)

<span style=\'color: #ff0000;\'>Fenninger (AUT)

Maze (SLO)

Cortina

Vonn (USA)

<span style=\'color: #ff0000;\'>Fenninger (AUT)

Weirather (LIE)

St. Moritz

Vonn (USA)

<span style=\'color: #ff0000;\'>Fenninger (AUT)

<span style=\'color: #ff0000;\'>Hosp (AUT)

Facts:

Drei Läuferinnen um zweiten Titel: Elisabeth Görgl, Tina Maze und Lokalmatadorin Lindsey Vonn kämpfen jeweils um ihren zweiten WM-Titel im Super G. Das gelang in der - kurzen - WM-geschichte des Super G bereits drei Läuferinnen: Ulrike Maier (1989+1991), Isolde Kostner (1996+1997) und Anja Pärson (2005+2007).

Vonn um Heimgold: Das erklärte Ziel der Siegerin der letzten beiden weltcup-Super-G ist ist Gold. Damit wäre sie die erste Läuferin seit Anja Pärson (2007), die sich bei einem Heim-Event einen WM-Titel sichern kann.

Schweizer Durststrecke I: Die Schweiz kämpft gegen eine lange Durststrecke. 28 Jahre liegt der letzte - und bisher einzige - Schweizer WM-Sieg in einem Damen-Super-G zurück. Lara Gut soll diese Serie beenden. Die 23-Jährige hat gute Erinnerungen an die WM-Piste: Sie gewann 2013 die Generalprobe.

Schweizer Durststrecke II: Mit einem Sieg könnte Gut auch eine zweite Schweizer Unserie beenden. Seit 2001, Sonja Nef, Riesentorlauf) warten die Eidgenossen nun bereits auf eine WM-Goldene bei den Damen. Nef ist die einzige Schweizerin, die in den letzten 24 Jahren eine Goldemedaille bei Weltmeisterschaften gewinnen konnte.

Die Titelverteidigerin

TINA MAZE: Die Slowenin konnte in der bisherigen Saison zwar keinen Super-G gewinnen, präsentierte sich dennoch stark. Zwei dritten Plätzen in Lake Louise und Val d’Isere folgte ein vierter Rang in Cortina d'Ampezzo. Beim bisher letzten Rennen vor der WM in St. Moritz schied die 31-Jährige hingegen aus. Dennoch ist Maze in Übersee die Titelverteidigung zuzutrauen.

 

Erste

Zweite

Dritte

ÖSV

Olympia 2014

Fenninger (AUT)

Höfl-Riesch (GER)

Hosp (AUT)

WM 2013

Maze (SLO)

Gut (SUI)

Mancuso (USA)

  1. Fischbacher

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Ewige WM-Medaillenbilanz Super G:

Bisherige ÖSV-WM-Medaillen:

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