ÖSV-Herren mischen vorne mit

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Bestzeit für Jansrud - ÖSV im Training stark

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Kjetil Jansrud hat am Dienstag (Ortszeit) das erste Kräftemessen auf der WM-Abfahrt in Beaver Creek für sich entschieden.

Der Dominator der bisherigen Speed-Saison markierte im ersten Abfahrtstraining die Bestzeit.

Starkes ÖSV-Team

Dahinter folgten die beiden Kärntner Max Franz (+0,08 Sekunden) und Matthias Mayer (0,28) auf den Plätzen zwei und drei.

Die Österreicher hinterließen allgemein einen starken Eindruck. Mit Romed Baumann (Siebenter), der allerdings einen Torfehler beging, Georg Streitberger (Neunter) und Hannes Reichelt (14.) landeten drei weitere ÖSV-Abfahrer in den Top-15.

Gelungene Comebacks

In diesen platzierten sich auch die verletzt gewesenen Aksel Lund Svindal (Elfter) und Bode Miller (Zwölfter).

Die Topstars aus Norwegen und den USA geben im für Mittwoch geplanten WM-Super-G ihre Comebacks. Ob das Rennen wie geplant stattfinden kann, ist jedoch offen.

Aufgrund des für die Nacht auf Mittwoch prognostizierten starken Schneefalls in der WM-Region könnte eine Verschiebung auf Donnerstag drohen.

Hirscher mit Training zufrieden

Der dreifache Gesamt-Weltcup-Sieger Marcel Hirscher verlor knapp fünf Sekunden, belegte Platz 55 und war danach vollauf zufrieden.

Der Salzburger ließ sein Antreten in der Kombination aber weiter offen. Hirscher will die Entscheidung erst nach dem letzten Abfahrtstraining am Freitag treffen.

"Fahrt war nicht ideal"

"Ich freue mich über die Bestzeit, die Fahrt war aber nicht wirklich ideal", meinte Jansrud.

Er freute sich auch über den starken Auftritt seines Teamkollegen Svindal: "Die Leistung von Aksel war wirklich beeindruckend, aber nicht überraschend."

"Gefühl hat nicht getäuscht"

Franz muss im Super-G zuschauen. In der teaminternen Abfahrts-Qualifikation will der Kärntner aber nun nichts anbrennen lassen.

"Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. Wir haben jetzt drei Tage super in Vail trainieren können, dieses Gefühl hab ich auch ins heutige Training mitgenommen", freute sich Franz. "Diese Leistung heute tut sehr gut. Ich habe richtig aufgezeigt", sagte er.

Gemeinsam mit Baumann, Streitberger und Otmar Striedinger (am Dienstag 42.) rittert Franz um die zwei freien Startplätze.

Mayer und Reichelt sind für die Abfahrt fix gesetzt. Voraussichtlich wird das Freitag-Training für ÖSV-Quali herangezogen.

"Noch einiges drinnen"

Olympiasieger Mayer zeigte, dass er auch die WM-Abfahrt gut im Griff hat.

"Eine solide Fahrt, es ist aber noch einiges drinnen", erklärte der Kärntner.

"Ich bin voll zufrieden. Das war eine super Fahrt", bilanzierte Streitberger. "Leider war ich Schneepflug und Testpilot", meinte hingegen Striedinger, der mit Startnummer eins über die Strecke musste.

Reichelt braucht Schutzengel

Eine Schrecksekunde hatte Reichelt zu überstehen. Der Salzburger touchierte mit einem Tor, eine starke Schwellung am Schienbein war die Folge.

"Ich hatte richtig Glück und einen Schutzengel. Das hätte auch ein schlimmer Abflug werden können", berichtete Reichelt, dessen Start im Super-G laut ÖSV nicht gefährdet ist.

"Das ist ziemlich krank"

Hirscher hat der erste Auftritt in Beaver Creek großen Spaß gemacht.

"Wow, ich bin noch nie in meinem Leben so weit gesprungen wie heute beim Zielsprung. Ich habe meinen gesamten Mut zusammen genommen und mich da hinuntergestürzt. Trotzdem ist das ziemlich krank, was die Abfahrer so abziehen", sagte der Salzburger voller Bewunderung für Jansrud und Co.

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