"Da hat man lockere Haxen gebraucht"

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Marcel Hirscher: Es war echt ganz schön heftig zu fahren. Am Limit, an der Kippe zum Ausfallen - aber das Risiko hat sich gelohnt. Ich gehe gerne Geländefahren und Tiefschneefahren - das kommt mir sicherlich zugute. Das Rennen hat mir generell immer getaugt, es ist eine riesige Party. Aber ich bin hier leider nie gut gefahren, jetzt passt das auch. Zwischendrin ist es ziemlich leise geworden, da habe ich nicht gewusst, ob das ein gutes Zeichen ist oder nicht. Ich hab aber gewusst, ich muss Vollgas geben.

Felix Neureuther: Teilweise waren extreme Löcher drinnen. Da hat man lockere Haxen gebraucht. Die hatte ich und scheinbar der Marcel auch. Wir hatten im 1. Lauf die gute Nummer, jetzt die schlechten. Das ist ausgleichenende Gerechtigkeit. Marcel ist ein verdienter Sieger heute, ich bin Zweiter - das passt schon so.

Ivica Kostelic: Es ist halb-halb. Ich wollte heute gewinnen. Auch die Pistenverhältnisse waren gut für mich, ich kann da gut skifahren. Aber heuer ist es schwer, ganz oben zu sein. Es gibt drei, vier ganz schnelle Läufer, die immer ganz vorne sind. Um zu gewinnen, muss man die schlagen.  Ich musste heute auch noch den Druck besiegen, es ist ein sehr schweres Rennen für mich. Jetzt ist schon Erleichterung da. Man kann sagen, es ist wie für die Österreicher in Schladming. Aber es ist wie Schladming mit nur einem Österreicher.

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