Heimsieg in München und Podestplätze für ÖSV

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Mit einer Ski-Show vor 17.000 Zuschauern starten die Alpinen ins Jahr 2013.

Für den ÖSV brachte das City-Event in München am Neujahrstag zwei Podestplätze.

Hirscher knapp am Sieg vorbei

Weltcup-Titelverteidiger Marcel Hirscher musste sich nur dem bayrischen Lokalmatador Felix Neureuther geschlagen geben.

Bei den Damen wurde seine Salzburger Landsfrau Michaela Kirchgasser Dritte, der Sieg ging an die Slowakin Veronika Velez Zuzulova.

"Saugeile Stimmung"

Hirscher war ganz angetan von der "saugeilen Stimmung" und vom Duell "Mann gegen Mann. Das taugt mir auf jeden Fall, der technisch versiertere Skifahrer setzt sich hier durch", gab der 23-Jährige zu Protokoll.

In der Gesamtwertung verringerte Hirscher seinen Rückstand auf den norwegischen Spitzenreiter Aksel Lund Svindal, der bereits in der ersten Runde ausgeschieden war, auf 49 Zähler.

Auf den Geschmack gekommen

Velez Zuzulova feierte innerhalb von rund 72 Stunden ihren zweiten Weltcup-Sieg, nachdem sie bereits am Samstag den Flutlichtslalom auf dem Semmering gewonnen hatte.

"Ich verstehe es auch nicht. Da warte ich elf Jahre auf meinen ersten Sieg im Weltcup, und jetzt schaffe ich den zweiten innerhalb von drei Tagen, das ist unglaublich", frohlockte die 28-jährige aus Bratislava, die seit ihrer Hochzeit im April mit ihrem französischen Trainer Romain Velez den Doppelnamen trägt. "Vielleicht spielt auch meine Heirat eine Rolle."

Maze macht Dutzend voll

Weltcup-Spitzenreiterin Tina Maze wurde Zweite und baute damit ihre Führung weiter aus.

Die 29-jährige Slowenin verzeichnete damit im 17. Saisonbewerb ihren bereits 12. Podestplatz und hält damit schon bei 1.139 Zählern. Ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Deutsche Maria Höfl-Riesch beträgt bereits komfortable 492 Punkte.

Kirchgasser als Parallel-Expertin

Kirchgasser, die bereits im Vorjahr beim City-Event in Moskau Platz zwei belegte hatte, stellte einmal mehr ihre Qualitäten als Parallel-Spezialistin unter Beweis.

"Mir taugt dieser Bewerb", betonte die 27-Jährige, die aber so wie Neureuther und Hirscher auch Kritik an der Weltcup-Punktevergabe übte.

Kritik am Punkte-System

"Es war schon gewaltig vor dieser heimischen Kulisse zu fahren, das motiviert einen natürlich zusätzlich. Das war ein extrem gelungenes Event, aber ich bin nicht damit einverstanden, dass es zum Slalom-Weltcup dazu zählt", meinte etwa der 28-jährige Herren-Sieger nach dem dritten Weltcup-Erfolg seiner Karriere.

Hirschers Resümee fiel ähnlich wie das von Neureuther aus: "Auch wenn ich jetzt davon profitiere, mit den Punkten muss man sich was überlegen."

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