"Messe mich lieber mit aktuellen Konkurrenten"

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Aksel Svindal eilt im Ski-Weltcup von Sieg zu Sieg und hinterlässt eine grübelnde Konkurrenz.

"Heute war definitiv ein schneller Tag", meinte der Norweger nach seiner Machtdemonstration am Freitag im Super G in Gröden.

Diskussionen bezüglich Gesamtweltcup bezeichnet der 29-Jährige, der schon 540 Punkte auf dem Konto hat, als "viel zu früh".

Frage: Sind Sie über Ihren aktuellen Erfolgslauf selbst ein bisschen überrascht?

Svindal: "Nach der perfekten Vorbereitung habe ich auf eine gute Saison gehofft. Dass es aber so gut läuft, das habe ich nicht erwartet."

Frage: Die Art und Weise, wie Sie heute die Konkurrenz demoliert haben, erinnerte an die besten Zeiten von Hermann Maier.

Svindal: "Es gibt langsame und schnelle Tage. Heute war definitiv ein  schneller Tag. Außerdem bin ich hier in Gröden im Super G fast immer  schnell. Hermann Maier hat 54 Weltcup-Siege und ich erst 19, da habe  ich noch einen langen Weg zu gehen. Ich messe mich außerdem lieber mit meinen aktuellen Gegnern."

Frage: Wieso hat es in Gröden bisher noch nicht mit einem Abfahrtssieg geklappt?

Svindal: "Gröden ist eigentlich etwas für klassische Abfahrer. Aber heuer bin ich sehr stabil. Ich glaube, dass ich gute Chancen habe. Ich bin sehr gerne der Favorit, das ist mir lieber als Außenseiter zu  sein. Denn das zeigt, dass man gut trainiert hat und die Form stimmt. Hoffentlich hält das Wetter und wir haben ein faires Rennen."

Frage: Würden Sie sich mittlerweile auch selbst als Topfavorit auf den Sieg im Gesamt-Weltcup bezeichnen?

Svindal: "Es ist noch viel zu früh für solche Diskussionen. Ich glaube, dass ich so weiterfahren muss, um gegen Marcel (Hirscher, Anm.) eine Chance zu haben. Er ist sehr stabil. Auch Ted (Ligety, Anm.) ist sehr gut in Form. Lasst uns bis Februar Rennen fahren und Punkte sammeln, dann kann man mehr sagen."

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