Zettel stellt hohe Ansrüche an sich und die Piste

Aufmacherbild
 

Kathrin Zettel darf bereits auf vier Stockerplätze in diesem Winter verweisen, in der Weltcupgesamtwertung bringt ihr das den derzeit abgesicherten vierten Platz ein.

In den drei Riesentorläufen kam sie beim jeweiligen Triumph der dominierenden Slowenin Tina Maze auf die Ränge zwei, zwei und sechs, im Slalom stehen ein Ausfall und ein Sieg zu Buche, in der Super-Kombination ein dritter Rang.

"Wünsche mir eine anspruchsvolle Piste"

Die Niederösterreicherin ist Österreichs einzige Siegerin in dieser Saison und aussichtsreichste rot-weiß-rote Athletin für den Riesentorlauf am Sonntag in Courchevel.

2010 gab Courchevel im Damen-Weltcup das Debüt, die seitdem ausgetragenen beiden Slaloms gewann jeweils die Salzburgerin Marlies Schild, Zettel wurde Fünfte und Dritte.

"Vom Hang kenne ich nur den unteren Teil, wo der Slalom stattfand, ich bin gespannt auf den Riesentorlauf. Ich wünsche mir eine anspruchsvolle Piste. Es wird zwar noch schneien, aber ich hoffe, dass der Stock drunter hart ist", sagte Zettel. Aber sie nehme es, wie es ist, und versuche, sich auch im Riesentorlauf weiterzuentwickeln.

In drei Disziplinen stark

Mit den Leistungen im Slalom ist die 26-Jährige naturgemäß überglücklich: "Aspen war unbeschreiblich, ich habe nie gerechnet, im Slalom schon so weit vorne zu sein. Ich hatte einen voll guten Sommer und habe hart gearbeitet und viel geschwitzt, das spiegelt sich jetzt in den Leistungen wieder. Schön, dass es so aufgegangen ist", meinte Zettel im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur.

Auch zuletzt stand Slalomtraining auf der Reiteralm auf dem Programm, denn noch vor Weihnachten werden in Aare ein weiterer Riesentorlauf und ein Slalom ausgetragen.

Mit einem neunten Rang im Super-G der Super-Kombination zählt Zettel auch in der Kombi zu den stärksten Athletinnen. "Damit durfte ich nicht rechnen, dass ich in drei Disziplinen so stark bin. Es macht mich stolz und froh, dass alles so gut aufgeht und rennt", sagte Zettel, die es in der Vorbereitung auf die Saison auf fünf Speed-Trainingstage gebracht hat.

Riesentorlauf hat Priorität

"Sicher gehen gewisse Sachen ab, es fehlt die letzte Konsequenz oder Sicherheit, aber trotzdem bin ich natürlich zufrieden. Mir hätte der Spezial-Super-G in St. Moritz schon getaugt, aber da hatte der Riesentorlauf Priorität. Ich war auch nicht ganz fit, sondern etwas verkühlt", meinte Zettel.

Sollte es im Saisonverlauf aber mal passen, ist es gut möglich, dass man sie auch im Super-G sehen wird. Vorerst heißt das Tagesgeschäft aber Riesentorlauf am Sonntag.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen