Konkurrenz belebt das Geschäft

Dennoch betrachet sie die Etablierung von Bernadette Schild in der Weltspitze nicht als Nachteil. 

"Es ist klarerweise eine Konkurrentin mehr. Aber ich finde es sehr gut, dass etwas nachkommt, wir können uns gegenseitig im Training pushen und dadurch geht sehr viel weiter", so Zettel, die sich am 20. Jänner bei ihrem Sieg im Europacup-RTL in Kirchberg ein wenig Selbstvertrauen zurückholte.

Klares Ziel

Zudem sollte ihr der Hang in Sotschi liegen. Nach den Plätzen vier in der Kombination 2006 sowie in der Super-Kombi 2010 und fünf im Riesentorlauf 2010 ist ihr Ziel für die Olympischen Spielen eindeutig: "Ich fahre nach Sotschi, um eine Medaille zu holen, da brauchen wir nicht drum herum zu reden."

Von diesem Ziel lässt sie sich auch nicht von Diskussionen um die Vergabe nach Russland irritieren ("Darauf haben wir Sportler gar keinen Einfluss") und fokussiert sich ganz auf das Sportliche.

Um Ruhm und Ehre

"Olympia ist etwas Besonderes. Viele sagen, dabei sein ist alles. Das stimmt für mich so nicht. Es ist eine Ehre, Österreich zu vertreten, für Österreich um Medaillen zu ringen und hoffentlich auch erfolgreich nach Hause fahren", sagt Zettel.

Um etwas nachdenklich hinzuzufügen: "Sotschi ist das große Ziel, denn wer weiß, möglicherweise sind es meine letzten Olympischen Spiele."

Henriette Werner

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