Maze greift nach nächster Kugel

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Maze plant den nächsten Kristall-Coup

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Die vorhergesagten Schneefälle dürfen die Austragung der Abfahrt nicht gefährden und Tina Maze muss - je nach Abschneiden der Konkurrentinnen - in den Punkterängen landen.

So viel zur Ausgangsposition vor dem finalen Rennen am Mittwoch in Lenzerheide (11.30 Uhr), in dem die Slowenin die um einen Punkt in Führung liegende US-Amerikanerin Lindsey Vonn im Kampf um die kleine Kristallkugel abfangen will.

Anna Fenninger will das Bestmögliche aus ihrer guten Form rausholen und aufs Podest.

Bestzeit für Höfl-Riesch

Die Deutsche Maria Höfl-Riesch stellte am Dienstag Trainingsbestzeit auf und machte darauf aufmerksam, dass auch sie noch Chancen auf die Abfahrtskugel hat.

Die Aufgabe ist aber eine schwierige, Höfl-Riesch liegt 67 Zähler hinter Maze.

7. Platz reicht Maze

Unabhängig vom Abschneiden von Höfl-Riesch reicht Maze ein siebenter Platz, für den es 36 Punkte gibt.

Nur noch eine theoretische Chance hat die US-Amerikanern Stacey Cook, sie müsste aber gewinnen und die Konkurrentinnen patzen.

Fenninger ist als Achte bestplatzierte ÖSV-Läuferin und hat nur noch eine Minichance auf das Podest im Saison-Ranking.

"Sonst spielt die Piste mit dir"

"Morgen ist ein wichtiger Tag, ich werde konzentriert an die Sache herangehen", sagte Maze, die längst als Gesamtsiegerin feststeht, die Riesentorlauf-Kugel schon ins Trockene gebracht hat und auch die Wertungen im Super-G und Slalom anführt.

"Du musst hier konzentriert sein, denn sonst spielt die Piste mit dir und nicht du mit ihr", meinte die Slowenin ob der sehr technischen und anspruchsvollen Strecke.

Beim Finale gibt es nur für die Top-15 Punkte, Fehler verzeiht der relativ kurze Lauf nicht.

Fenninger glaubt an Sieg-Chance

"Ich fühle mich locker und werde das Rennen auch locker angehen", meinte Fenninger, die Mitfavoritin auf den Tagessieg ist und noch nie in einer Weltcup-Abfahrt ganz vorne war.

"Natürlich ist es ein Ziel, einmal eine Abfahrt zu gewinnen und die Chance ist hier am größten. Aber für heuer war das Ziel, einen Super-G und einen Riesentorlauf zu gewinnen", sagte die Salzburgerin, die sich nicht unter Druck setzen lassen will.

Mandl von Fenninger überzeugt

Auch ÖSV-Damen-Cheftrainer Herbert Mandl ist überzeugt, dass Fenninger die Strecke liegt.

"Anna ist gut drauf. Sie hat sicher die Chance, die Abfahrt zu gewinnen. Das ist absolut möglich auf dieser technisch schwierigen Piste. Das passt ihr sicher ganz gut, das trifft aber auch auf den Super-G und den Riesentorlauf zu. Sie kann hier in drei Disziplinen um das Stockerl mitfahren."

Fenninger hat eine hundertprozentige Siegausbeute in den beiden Rennen, die sie zuletzt bestritten hat. Dem Super-G-Erfolg in Garmisch-Partenkirchen folgte der Riesentorlauf-Triumph in Ofterschwang.

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